Thema: HDR

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema HDR:

Abendrot in HDR: Nicht alles ist ein VordergrundNachtaufnahme: Zu viel Kontrast, zu wenig ThemaSetzlingsfeld mit Drohwolken: Behutsames HDRDas Schlossbild: Architektur mit Anforderungen

 

Alle 16 Artikel zum Thema HDR auf fokussiert.com:

Nachtaufnahme:
Zu viel Kontrast, zu wenig Thema

Douglas Abuelo, 21. Januar 2010 um 11.00 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Starker Kontrast und viele Objekte verlangen mehr als eine einzige Belichtung.

Kommentar des Fotografen:

Hierbei handelt es sich um das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Ich wollte die Lichtstimmung die durch vorbeifahrende Autos, die blauen Lichtsäulen und dem Mond, der genau über dem Gebäude stand festhalten.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Möller Sebastian:

Lichtlinien, -streifen und –punkte ziehen unseren Blick in ein Meer von Dunkelheit. Abgesehen von den Lichtern ist im tiefen Schatten nicht viel zu erkennen:

» weiterlesen

Setzlingsfeld mit Drohwolken:
Behutsames HDR

Robert Kneschke, 13. Januar 2010 um 11.44 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Wenn ein Effekt das Motiv erdrückt, wird ein Foto zur Effekthascherei. Wenn ein Effekt, in diesem Fall HDR, behutsam benutzt wird, kann er das Motiv jedoch unterstützen und sinnvoll verbessern.

Kommentar des Fotografen:

Gesehen von der A9 aus kurz vor Lobenstein-Thüringen. Blick vom Auto aus sehr spektakulär. Standpunktsuche auf der Rückfahrt war sehr schwierig, da das Gelände unmittelbar an der Autobahn nicht zugänglich war.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Hans Niemietz:

HDR steht für High Dynamic Range und ist eine Technik, die es Fotografen ermöglicht, Fotos mit einem Kontrastumfang zu erstellen, den heutige Kamerasensoren üblicherweise nicht gleichzeitig aufnehmen können.

Auch das Bild von Hans Niemitz benutzt diese Technik, bzw. simuliert sie nur:

» weiterlesen

Landschaft in Fast-HDR:
Einen Schritt zurück

Sofie Dittmann, 23. Oktober 2009 um 10.49 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Manchmal muß man einen Schritt zurück oder nach vorne machen, um eine ganze Szene einzufangen. Dann ergibt sich nämlich oft ein klarerer Bildgegenstand, eine ausgewogenere Komposition.

Kommentar des Fotografen:

Norddeutscher Sommer. Habe das Bild im Juni auf Juist am Hauptstrand gemacht. Durch den starken Wind und die abendliche Lichtstimmung entstand eine spannungsvolle Dynamik, sowohl am Himmel als auch am Strand. Der Sand wehte auch mir und meiner Kamera um den Kopf, somit blieb leider nicht viel Zeit für Feintuning. Zur Unterstützung der Kontraste und Strukturen erfolgte eine Umsetzung in Schwarz/ Weiss und Rotfilter via DXO-Optics Pro.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Jens Schlenker:

Zunächst einmal zum Technischen. Das Bild hat mich sofort angesprochen, weil es so kontrastreich war, die Stimmung des Augenblickes so gut einfängt. Digital gute Schwarzweißkontraste zu erzeugen, ist generell eine Herausforderung. Aber wenn sie, so wie hier, so gekonnt in Szene gesetzt werden, ist es eine Freude.

» weiterlesen

HDR-Tricks vom Experten:
Kontrastreiche Welt

Gastautor, 6. Oktober 2009 um 13.09 Uhr , 11 Kommentare Kommentare

David Kaplan bricht eine Lanze für die Anwendung von HDR, wo immer es einen Gewinn für das Bild bringt. Und das kann sogar bei einer einzelnen Aufnahme in RAW der Fall sein.

Von David Kaplan

Mittlerweile ist HDR (High Dynamic Range) oder DRI (Dynamic Range Increase) wohl den meisten Fotografen ein Begriff. Die Technik dient in allererster Linie dazu, Szenen mit sehr hohem Kontrastumfang ansehnlich in ein Bild zu bekommen. Und das geht auch mit einem einzelnen RAW-Bild, wie wir hier sehen und gleich im Detail erörtern werden:

» weiterlesen

HDR-Schwarz-Weissbild:
Regelbrüche und Harmonien

Peter Sennhauser, 19. August 2009 um 11.04 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

Regelbrüche sollten – in der Regel – nur vereinzelt als Stilmittel angewandt werden. Die bewusste Kumulation kann aber ebenfalls eine starke Wirkung erzeugen.

Kommentar des Fotografen:

Los Llanos, La Palma, Kanarische Inseln, Nikon D3, Nikor 24mm/2.8 PC-E, Belichtungsreihe mit +-1 EV aus der Hand, HDR mit Photomatix, Filter NIK Silver Efex

Peter Sennhauser meint zum Bild von Topp Dierk:

Am liebsten gucken wir Menschen uns Menschen an, und menschenleere Fotografien, noch dazu solche von einem Ort, der von Menschen gestaltet wurde und von ihnen genutzt wird, wirken häufig kalt, uneinladend und langweilig.

Dieses Bild hingegen vermittelt südliche Hitze, flimmernde Luft und Mittagsruhe und stellt uns mitten in die Szenerie. Dabei basiert es, als Schwarz-Weiss-Aufnahme, fast ausschliesslich auf Flächen und Linien.

» weiterlesen

Abendrot in HDR:
Nicht alles ist ein Vordergrund

Peter Sennhauser, 14. August 2009 um 10.46 Uhr , 17 Kommentare Kommentare

Landschaftsfotografie kann durchaus mit zivilisatorischen Objekten arbeiten. Aber sie sollten den Haupteindruck des Bildes unterstützen.

Kommentar des Fotografen:

Ein perfekter Sommerabend. Die Badegäste am Haslisee sind bereits nach Hause gegangen. Auch die Sonne verabschiedet sich. Nur wenige Sekunden bleibt das perfekte Licht, um die idyllische Stimmung an diesem kleinen See zu erhalten. Der Linien des Stegs führen direkt in die liquide, sonnengefärbte Welt des Wassers. Das Bild entstand aus 3 Belichtungen mit je 2 Blendenstufen dazwischen. Der Hohe Kontrastumfang dieser Szenerie kam nur als leichtes HDR richtig zur Geltung. Durch die Bearbeitung hat das Bild natürlich auch die EXIFs verloren.

Peter Sennhauser meint zum Bild von David Kaplan:

Ein Bilderbuch-Sonnenuntergang am Schilfteich, aufwändig mit HDR zur Farbenpracht entwickelt und mit einer Spiegelungs-Symmetrie im Goldenen Schnitt komponiert. Das ist die Hälfte einer gelungenen Landschaftsaufnahme, zur richtigen Zeit und mit den harmonisch ungleichen Verhältnissen von Himmel und Erde komponiert.

Die andere Hälfte wäre ein passender Vorder- und Mittelgrund. Und hier steht dieses Bild auf einem falschen Konzept.

» weiterlesen

Nachtaufnahme:
Schwarze Stunde – lichter Moment

Thomas Rathay, 13. Juli 2009 um 11.01 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Nachtaufnahmen gelingen am besten in der Dämmerung, und wenn die Möglichkeit des HDR genutzt wird, sollte man es auch sehen.

Kommentar des Fotografen:

Es handelt sich hier um erste Gehversuche mit neuer Kamera. Ich bin zwar kein Anfänger in der Fotografie, aber von der Qualität, die mir vorschwebt, noch sehr weit entfernt. Ich möchte mich in nächster Zeit auf Architektur und Industrie konzentrieren. Als nächsten Schritt möchte ich das Augenmerk auf Gestaltung und Aussage des Bildes legen. Eins nach dem anderen…Ich bitte um Kommentierung der ersten Versuche hier, denn besser werden hat noch keinem geschadet…

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von A Wagner:

Die Nacht ist nicht allein zu schlafen da, sang Gustaf Gründgens schon 1938 im „Tanz auf dem Vulkan“. Und auch in deinem Bild bricht etwas aus, leider sind es in diesem Fall die Lichter, und das ist ganz selten erwünscht:

» weiterlesen

Neutralgrau-Verlaufsfilter:
Hilfe gegen Histogramm-Klippen

Peter Sennhauser, 26. Mai 2009 um 15.58 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Neutralgrau-Verlaufsfilter helfen an hellen Tagen und bei Motiven mit hohem Kontrastumfang, ausgewogene Fotos zu erstellen. Die partielle Abdunkelung bei der Aufnahme ist Vorläufer der HDR-Technik – und ein bequemer und schneller Ersatz.

Meine ersten Mondaufnahmen versuchte ich in stockdunkler Nacht mit einem gleissend hellen Vollmond hinter der Golden Gate Brücke zu schiessen – und erst als das Stativ stand und das Bild mehr oder weniger komponiert war, realisierte ich, dass darauf entweder der Mond eine zeichnungsfreie weisse Fläche oder von der Brücke im Vordergrund nichts zu sehen sein würde:

» weiterlesen

Cokin-Filter und Filterhalter:
Graue Verläufe

Peter Sennhauser, 23. Mai 2009 um 18.48 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Cokins Filterhalter hält alles vor dem Objektiv – obwohl die meisten Filter obsolet geworden sind. Grauverlaufs-Filter allerdings helfen noch immer enorm.

Anfangs neunziger Jahre versuchte ich mich eine Zeit lang in der Spiegelreflex-Schwarz-Weiss-Fotografie, und bald stiess ich dabei auf die Wirkung von Filtern: Farbfilter, vor die Linse geschraubt, sorgten für höheren Kontrast und anderes Bildverhalten.

Heute sind sie ebenso wie die Stern- und Verzeichnungsfilter, mit denen vor der Digitalisierung viel bestaunte Effekte erzeugt werden konnten, grossteils obsolet geworden: PhotoShop erledigt das alles einfacher, schneller und meist auch beeindruckender. Dennoch haben die Filterhersteller wie beispielsweise Cokin, deren System ich hier vorstelle, noch eine umfangreiche Auswahl an Filtern im Sortiment.

» weiterlesen

Der alte Zaun:
Der Zauber des Ortes

Peter Sennhauser, 8. April 2009 um 11.08 Uhr , 8 Kommentare Kommentare

Die Faszination einer Örtlichkeit kann selten mit einer “Abbildung” ausgedrückt werden. Sie verlangt nach einer kreativen statt einer technischen Annäherung.

Kommentar des Fotografen:

Der Wiener Südbahnhof wird in einem riesigen Bauprojekt zu einem Hauptbahnhof um und ausgebaut. Daher verschwinden im Kilometerumkreis sämtliche Einrichtungen um dem neuen Projekt Platz zu machen. Auf einer Tour im Abrissgebiet bin ich auf diese Szene gestossen. Ich war fasziniert von diesem alten Holzzaun mitten in der Stadt, dem leeren Platz und dem dramatischen Himmel. Kurzerhand hab ich mich um den Helligkeitsunterschied auszugleichen für ein HDR (mein erstes) entschieden, aufgenommen mit voller Belichtungsreihe der Nikon D300.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Matthias Matthias Kodym:

Es sind kleine Dinge, die vielfach den Zauber eines Ortes ausmachen. An Baustellen sind es häufig die Überreste der Vergangenheit gleich neben den Löchern, aus denen die Zukunft wachsen soll. Du wolltest in Deinem Bild den Zaun vor dem seltsam leeren Platz im Stadtzentrum und unter dem dramatischen Himmel als solches Mahnmal der Vergangenheit würdigen. Das ist Dir aus verschiedenen Gründen nur teilweise gelungen:

» weiterlesen