3 Bildkritiken zum Thema HDR:
Alle 6 Artikel zum Thema HDR auf fokussiert.com:
Transparenz und Glas und der Kontrast zur Natur hinter dem industriellen Zerfall können grossartige Motive sein, die aber häufig spezielle Anforderungen an die Belichtung stellen.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild habe ich durch das zerstörte Dach eines Operationssaales der Beelitzer Heilstätten aufgenommen. Mich hat die Irritation und der Kontrast zwischen der zarten Wolke und den Spuren des Zerfalls gereizt.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Bodo Viebahn:
Was für ein grossartiges Motiv: Licht, Schatten, Flächen, Linien und Farben in wechselnder Zusammensetzung und Tiefe und einem Muster aus “natürlichen” und artifiziellen Formen - Abstraktion durch Zerfall, sozusagen:
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Photomatix, die bekannteste HDR-Software, ist inzwischen in der Version 3.0 verfügbar. Wie schwer ist das Programm ohne große Einarbeitung bedienbar?
Glasfenster und Innenraum brauchbar belichten? Fall für HDR
HDR-Fotografie wurde 2008 von der Allgemeinheit entdeckt und in der Folge etwas gehypt.
Solange die Kameras diese Funktionen nicht selbst anbieten, dürfte das Verfahren für den Normalfotografen zu kompliziert und unnötig sein.
Doch in bestimmten Situationen kann HDR - oder auch HDRI (High Dynamic Range Imaging) - interessantere und bessere Bilder erzeugen.
Damit das Spaß macht, ist es wichtig, daß eine HDR-Software einfach zu bedienen ist - weil man sie eben nur gelegentlich einsetzt. Kann Photomatix 3.0, eines der bekanntesten speziellen HDR-Programme, dies bieten?
Wir haben die Software ausgiebig getestet und verschiedene Anwendungsmuster untersucht:
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Weihnachtlich geschmückte und beleuchtete Häuser sehen beeindruckend aus. Auf dem Foto ist dann jedoch entweder viel Schwarz oder viel Weiß zu sehen. Mit HDR- oder RAW-Software kann man derartige Kontraste in den Griff bekommen.
Die Kontraste von Weihnachtsbeleuchtung bei Nacht überfordern die beste Kamera. Eine Abhilfe ist es, noch in der Dämmerung zu fotografieren. Und mit RAW zu arbeiten und so die Kontraste der Aufnahmen zu reduzieren. Mit HDR-Software geht es natürlich noch besser. Wir ließen Photomatix gegen Adobe Camera Raw antreten.
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Architekturfotografie hat spezielle Anforderungen. Einige Faktoren lassen sich dabei beeinflussen, andere nicht. Technische Hilfsmittel gibt es, aber sie sind teuer.
Kommentar des Fotografen:
HDR Aufnahme bestehend aus 9 Aufnahmen (3×3). Aufgenommen mit der Canon EOS 350D und einem Standard-Objektiv von Sigma. Das Panorama zeigt das Schloss Solitude in Stuttgart.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Sascha Ronge:
Architekturfotografie kann bisweilen eine Herausforderung sein. Eine der größten Schwierigkeiten ist die Beleuchtung:
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HDR macht noch kein spannendes Bild - nur eins mit hoher Dynamik. Dramatisch wird auch die grosse Dynamik erst, wenn die Natur es auch ist.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Robert Conrad). - Keine Exif-Daten
Kommentar des Fotografen:
HDR aus 11 Aufnahmen, mitten im Herbst eine Landstraße im Reinhardswald in der nähe von Kassel. EOS 350D, Sigma 17-70
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Robert Conrad:
Die HDR Bilder entfalten ein unglaubliche Dynamik, die zuerst immer erstaunt und dann durch ihre Künstlichkeit begeistert. Mich jedenfalls. Technisch kann bei der Belichtung ja gar nichts schief gehen:
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Hochdynamik-Aufnahmen (HDR) sind nicht nur etwas für Spezialisten. Dank Bracketing ermöglichen die meisten Spiegelreflex-Kameras, die Technik ohne Vorwissen im Alltag anzuwenden.

5 Aufnahmen in einer: HDR aus 5er-Serie, Bracketing +/-1 (Foto PS/fokussiert.com)
HDR, High Dynamic Range: Das ist diese Technik, bei der viele verschieden belichtete Bilder zu einem zusammengesetzt und damit Fotos generiert werden, die viel mehr als 256 Helligkeitsstufen abbilden - hochkompliziert und nur mit teurer Software und viel Fachkenntnis zu beherrschen.
Falsch. HDR kann auch simpel sein und im Alltag verwendet werden. Mit fast jeder Spiegelreflex-Kamera, aus der Hand und ohne viel Zusatzwissen.
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