Thema: Motiv

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Motiv:

Strassenfotografie: Maler ohne BildExperimentelles Porträt: Spezialeffekte allein  machen nicht das FotoLandschaftsfotografie: Bilder machen statt aufzunehmenWasserstruktur: Schwarzes Gold

 

Alle 9 Artikel zum Thema Motiv auf fokussiert.com:

Experimentelles Porträt:
Spezialeffekte allein
machen nicht das Foto

Experimentieren, herkömmliche Motive neu erfinden, ist eine gute Übung, die allerdings nicht immer zu außergewöhnlichen Fotos führen muß.



Kommentar des Fotografen:

in bewegung. mein mann durfte mal wieder diverse perücken ausprobieren und hatte sichtlich vergnügen daran…

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von denise ellen schröder:

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Axel Pfennigschmidt:
Das Alltägliche ist Schönheit

Axel Pfennigschmidt findet seine Bilder draußen in den Straßen: “Das Alltägliche ist Schönheit”, so sein Credo.

Axel Pfennigschmidt fotografiert Fragmente von dem, was einmal auf Häuserwände geklebt, gemalt oder gesprayt wurde. Unter seinem Blick entstehen daraus abstrakte, malerische Bilder.

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Natur in Abstraktion:
Einfach gespiegelt

Für herausragende Fotos braucht man letztlich nur eines: ein gutes Auge.

Kommentar des Fotografen:

Ein Schilfbestand im klaren, niedrigen Wasser des Weissensees in Kärnten spiegelte sich wunderbar auf der fast stillen Wasseroberfläche. Mich erinnerte das ganze an asiatische Schriftzeichen, und so versuchte ich in der SW-Umsetzung besonders die Kontraste heraus zu arbeiten, ohne den Wassereindrück gänzlich verschwinden zu lassen.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Franz Bogner:

Immer, wenn ich Equipment-Neid bekomme, weil sich eine Bekannte mal wieder ein super-teures Objektiv gegönnt hat, oder ein Freund sich eine neue Kamera… Und wenn ich dann so meine “Ausrüstung” anschaue und denke, “Was könnte ICH mit der Kamera alles machen!” – dann muß ich mir nur etwa auf Flickr alle die schlechten Fotos anschauen, die die Leute zum Teil mit sehr teuren Kameras gemacht haben und mich darauf besinnen, daß letztlich nur eines zählt: ein gutes Auge.

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Landschaftsfotografie:
Bilder machen statt aufzunehmen

Die Kamera sieht anders als das Auge: Das ist oft ein Vorteil der Fotografin, bisweilen aber auch ein fast unüberwindbares Hindernis.

Kommentar des Fotografen:

Zufällig blieb ich an diesem einfachen Motiv hängen bei einem abendlichen Spaziergang.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Liselotte Brunner-Klaus:

Teile eines aus Holzleisten gezimmerten Zauns inmitten einer Weidelandschaft mit blauem Himmel im Hintergrund sind auf dieser Farbfotografie zu erkennen.

Die wichtigste Fähigkeit, die eine Fotografin entwickeln muss – vor allen technischen Kenntnissen der eigenen Ausrüstung, der Wirkung von Blende und Verschlusszeit und Brennweite und so weiter – ist das eigene Sehen. Wer Motive in der Landschaft, auf der Strasse oder im Studio nicht erkennt, wird keine guten Bilder schiessen. Das gesagt:

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Kinderporträt in Schwarzweiß:
Den besonderen Augenblick abwarten

Warten lohnt sich, insbesondere bei vielfotografierten Motiven. Dann bekommt man oft ein Motiv geboten, das sich von Gewöhnlichen, das man schon hundertmal so gesehen hat, abhebt.

Kommentar des Fotografen:

Eines meiner Lieblingsmotive zur Zeit, mein Enkelkind. Das Wachsen, Lernen, Entdecken und Erfahren mitzuerleben und im Bild festzuhalten macht unheimlich Freude.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Michael Krämer:

Das eigene Kind, insbesondere das erstgeborene, und Enkelkinder gehören in unserer Gesellschaft wahrscheinlich zu den meistfotografierten Personen. Jeder Schritt, jedes Lächeln wird festgehalten. Das war bei meiner Tochter damals so, die wohl das meistfotografierte Kind der Stadt war, und ich kenne eigentlich nur Fälle, die die Regel bestätigen. Man kann sich dem Zauber von (Klein-)Kindern auch nur schwer entziehen:

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Strassenfotografie:
Maler ohne Bild

Ein Foto ohne Motiv kann als abstraktes Muster wirken oder als Zusammenspiel sorgfältig komponierter Farben oder Muster. Aber ein gegenständliches, realistisches Foto ohne Motiv wirkt langweilig.

Kommentar des Fotografen:

STREET PAINTER.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Peter Gutzat:

Auf den ersten Blick dachte ich, das Foto zeige einen obdachlosen Bettler auf der Straße sitzen und der Fotograf traue sich nicht, ihn von vorne zu fotografieren, aus Angst, bemerkt zu werden.

Erst beim zweiten Blick wirkte die Haltung nicht ganz passend, und der Kommentar „Street Painter“ des Fotografen brachte Aufschluss. Gezeigt wird kein Obdachloser, sondern ein Straßenkünstler, ein Zeichner:

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Wasserstruktur:
Schwarzes Gold

In Motiven, die man auf eine ganz bestimmte Art kennt und oft sieht, eine Abstraktion zu entdecken, ist eine lohnende Sehübung.

Kommentar des Fotografen:

Eine Nahaufnahme von einer Riffelung. Ich wollte die Form der Wasseroberfläche zeigen. Links reflektiert sich Sonnenstrahlungen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Steven Long:

Eine Anzahl weicher, organisch anmutender schwarzer Stäbe oder Wellen reiht sich in diesem Bild von unten rechts diagonal nach oben links. Der Gegenstand der Fotografie ist nicht zu erkennen, in der linken unteren Ecke weist das Objekt weisse Flecken in einer klar strukturierten Folge auf.

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Verbundpflaster-Wüste:
Menschen und (Denk-) Muster

Texturen und Negativraum können ein einfaches Motiv in einen spannenden Kontext setzen.

Kommentar des Fotografen:

Das Foto entstand im Hafen von Muskat/Oman. Mir gefällt der Kontrast zwischen den beiden jungen Arabern in ihrer landestypyschen Kleidung mit Kamelreitgerte und diesem tristen Verbundpflaster.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Peter Justinger:

Zwei Männer in traditioneller Kleidung der Gegend am persischen Golf, in Sandalen und mit Kopftüchern schlendern nebeneinander in der rechten unteren Ecke dieses schwarz-weiss-Bildes. Der rechte der beiden blickt leicht von seinem Begleiter abgewandt nach unten aus dem Bild. Er hält einen langen, dünnen Gegenstand, eine Rute oder eine feine Reitpeitsche, in seiner rechten Hand.

Der Standort des Fotografen ist leicht erhöht über den beiden. Der gesamte Rest des Bildes besteht aus einer Fläche von lückenlosen Verbundpflastersteinen. Darauf sind mehrere dunklere Flächen und Fahrspuren, aber auch Stellen mit beschädigten Steinen zu sehen.

Zwei Männer in ihrer natürlichen Umgebung: Der Wüste…

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Bootshafen:
Die Szenerie bearbeiten

Landschaftsbilder – auch Bilder von Industrielandschaften – stellen hohe Ansprüche an die Komposition.

Kommentar des Fotografen:

Ich wollte die Stimmung an diesem schönen, sonnigem Wintertag in der kleinen Stadt Emden einfangen. Das Bild wurde von mir etwas geschärft. Ich hoffe nicht zuviel.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Günter Carstens:

Einige ältere Boote und eine moderne Segeljacht liegen im ruhigen, spiegelnden Wasser an einer Anlegestelle. Dahinter ist ein modernes Gebäude zu erkennen, das sich mit harten Linien und Diagonalen möglicherweise an der umgebenden älteren Architektur orientieren soll.

Du hast diese Fotografie in der Kategorie “Landschaft” eingereicht, was grundsätzlich nicht falsch ist:

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