Alle 9 Artikel zum Thema Retrospektive auf fokussiert.com:
Eve Arnold war die erste Frau bei der Fotoagentur Magnum. Viele legendäre Starporträts stammen von der Grande Dame unter den Bildreportern.
Ob Marlene Dietrich, Clark Gable, Marylin Monroe oder Anthony Quinn – Eve Arnold hatte sie alle vor der Linse. Mit 99 ist sie Anfang 2012 gestorben – Anlass für eine Hommage mit erster Ausstellung in Deutschland.
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Micha Bar-Am ist einziges israelisches Mitglied der Fotoagentur Magnum. “Mein Israel” – das ist sein Thema und darin die menschlichen Dimensionen der politischen Konflikte.
22 Jahre lang war Micha Bar-Am Nahost-Fotokorrespondent der New York Times und ist jetzt 81 Jahre alt. Eine Retrospektive in Berlin zeigt nun das Lebenswerk. » weiterlesen
Nein, zu Henri Cartier-Bresson schreiben wir nichts. Wir empfehlen nur: anschauen! Nichts geht über die Originale.
Mit rund 300 Bildern, seinen Filmen und vielen seiner Publikationen ist im Zürcher Museum für Gestaltung eine umfassende Retrospektive zu sehen – der ganze Cartier-Bresson also.
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“Ewiger Amateur” nannte er sich selbst, “Fotodichter” wird er genannt: André Kertész, einer der prägenden Fotografen des 20. Jahrhunderts.
Das Fotomuseum Winterthur zeigt jetzt einen umfassenden Blick auf das Lebenswerk – seine bekannten Bilder aus New York, aber auch viel Unbekanntes, Magazinfotografie, Spätes und ganz Frühes. » weiterlesen
Liselotte Strelow fotografierte die führenden Persönlichkeiten der jungen Bundesrepublik Deutschland. So gab sie den Jahren von Wiederaufbau und Wirtschaftswunder ein prägendes Gesicht.
Kaum ein Prominenter in Politik, Wirtschaft und Kultur, welcher “der Strelow” nicht Porträt gesessen wäre. Im Berliner Willy-Brandt-Haus erinnert eine Ausstellung an die Fotografin, die nun 102 Jahre alt geworden wäre.
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Alice Springs ist der Künstlername von June Newton. Weil ihr Mann Helmut Newton die Grippe hatte, sprang sie für ihn ein – und begann so mit ihrer eigenen Fotografie.
Das war 1970. Die seither in vier Jahrzehnten entstandenen Bilder von June Newton alias Alice Springs sind nun in Berlin ausgestellt.
June Newton ließ sich von Helmut die Handhabung von Kamera und Belichtungsmesser erklären und fotografierte 1970 anstelle ihres Mannes ein Werbebild für die französische Zigarettenmarke Gitanes.
Das Porträt des rauchenden Models war der Startschuss für eine neue Karriere. Anfang der Siebzigerjahre fotografierte Alice Springs einen französischen Haarstylisten. Die Werbebilder erschienen als ganzseitige Anzeigen in renommierten Modezeitschriften. » weiterlesen
Marianne Breslauers fotografisches Werk entstand mitten im Umbruch der Fotografie zur eigenständigen Kunst: in den wilden Zwanziger- und Dreißigerjahren.
Die Berlinerin, die vor den Nazis in die Schweiz emigriert ist, fotografierte nur ungefähr zehn Jahre lang. Die Fotostiftung Schweiz zeigt aktuell ihr Werk aus diesen Umbruchjahren.
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Beim Bauhaus-Künstler László Moholy-Nagy stehen die Medien gleichwertig nebeneinander: Fotografie und Skulptur, Malerei und Film, Bühnenbildentwurf, Zeichnung und Fotogramm.
Die Schirn-Kunsthalle in Frankfurt am Main präsentiert eine große Retrospektive des ungarischen Künstlers László Moholy-Nagy. Er ist in Deutschland durch seine prägende Arbeit als Lehrer am Staatlichen Bauhaus in Weimar und Dessau (1923–1928) bekannt geworden – als erster Multimedia-Künstler, wie man ihn heute bezeichnen würde.
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Saul Leiters frühe und wunderbare Farbfotografien sind jetzt erstmals in Deutschland zu sehen – in München.
Der heute 86-jährige Amerikaner Saul Leiter begann Ende der Vierzigerjahre mit der Farbfotografie, als das noch als “Low Art” galt und bestenfalls für die Werbung gut genug war. Ursprünglich war er Maler.
Bis heute haben Saul Leiters Arbeiten eine Sonderrolle in der Farbfotografie: Die Farbigkeit zeugt eher von malerischem Einsatz als von fotografischen Mitteln. Sicherlich spielt dafür sein künstlerische Herkunft aus der Malerei eine wesentliche Rolle. 1946 nach New York gezogen, stellte er als Maler mit Abstrakten Expressionisten wie Willem de Kooning aus.
Obwohl Leiter bereits 1948 begann in Farbe zu fotografieren, wurden 1953 zunächst nur seine schwarz-weiß Arbeiten im Museum of Modern Art MoMA ausgestellt. Erst 1957 folgten seine Farbarbeiten, wenngleich auch nur als Diashow unter dem Titel “Experimental Photography in Color”. Die “frühen” Farbfotografen wie William Eggleston, Stephen Shore oder Joel Sternfeld schafften ihren Durchbruch erst Ende der Siebziger-, Anfang der Achtzigerjahre. Siehe den Beitrag bei fokussiert.com: Neue Farbe für das Land.
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