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SPIEGELLOSE SYSTEMKAMERAS: Ein (gar nicht so) neuer Stern am Kamerahimmel

Spiegellose Systemkameras sind derzeit in aller Munde, nicht nur unter Foto-Enthusiasten. Wir beleuchten den besonderen Charme dieser Kameraklasse und warum sie erst jetzt so richtig durchstartet. Dazu machen wir im ersten Teil einen kleinen Ausflug in die Geschichte der digitalen Kameras.

Eine der ersten ohne Spiegel. Bild: Olympus

Der Begriff Systemkamera bezeichnete ursprünglich Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiv – eben ein System aus Kamerabody, Objektiv und sonstigem Zubehör. Seit es Gehäuse mit und auch ohne Spiegel gibt, meint der Begriff Systemkamera korrekterweise beide Varianten. Es wird dabei zunehmend populär, “Systemkamera” nur für die spiegellosen Geräte zu verwenden.

Historische Einordnung
Die analoge Fotografie wurde vor rund 175 Jahren in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfunden. Der Startschuss für den Siegeszug der digitalen Fotografie ist Kodaks Vorstellung der ersten Digitalkamera 1975. So richtig setzte sich die neue Technik viel später durch: Mitte der 90er ging es in Deutschland zuerst mit Geräten los, deren Leistungsfähigkeit heute selbst von Billighandys übertroffen wird. Dafür war die neue Technik erst einmal teuer, denn im Jahr 2000 kostete eine Digitalkamera mit 3 Megapixeln umgerechnet etwa 1.000 Euro.

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FinePix HS30EXR im Test: Bridge Over Troubled Water

Sind Bridgekameras eine aussterbende Spezies? Kompaktkameras sind leistungsstärker, Spiegelreflexkameras günstiger als früher. Der Markt “dazwischen” wird kleiner. Die Finepix HS30EXR von Fujifilm ist ein gutes Beispiel, warum es für gute Bridgekameras dennoch Existenzgründe gibt.

Zugegeben, so eine Bridgekamera vom Kaliber HS30EXR ist eher was für Nostalgiker – sie ist vergleichsweise groß und schwer. In Gewicht und Größe spielt sie in der gleichen Liga wie eine durchschnittliche Nikon- oder Canon-SLR plus Objektiv. Der praktische “All-in-one”-Faktor ist wiederum mit einer sehr gut ausgestatteten Kompakten vergleichbar.

Die Vollausstattung ist eine zweischneidige Sache. Man muss sich einerseits überhaupt keine Gedanken um das richtige Objektiv machen, denn das 24-720 mm Zoom ist fest mit dem Body verbunden. Andererseits ist man dieser Optik auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Mal zwischendurch eine lichtstarke Festbrennweite aufschrauben? Fehlanzeige.

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Die Nikon D800 in den Händen gehalten

Jean-Claude Frick hat auf seinem Blog in einem Hands On die neuste Nikon Vollformat Kamera D800 mit seiner D7000 verglichen. Schaut euch das Video an: Sehr aufschlussreich. Zum Video

Cloud-Fotoarchiv: Gigabank macht dicht

„Die Schweizer Bank für digitale Daten“: Mit 100%iger und ewiger Datensicherheit warb der Online-Speicher Gigabank. Doch die Daten-Bank ist pleite und schließt – in fünf Jahren.

Gigabank (Screenshot)Eine sehr gute Idee war der Online-Speicher „Gigabank“. Nicht gedacht als temporäres externes Backup, wie es beispielsweise Carbonite Backup anbietet, sondern als langfristiges, versionierendes und revisionssicheres Aufbewahren von besonders wichtigen Dokumenten außer Haus. Daten, die unabhängig von möglichen Hardwarewechseln auch nach 50 Jahren noch zugänglich wären (wer kann heute noch 5 1/4-Zoll-Disketten lesen?). Gut auch als Bildarchiv für Fotografen.

Doch nichts ist in der Computertechnik so alt wie die Idee von gestern. Diese Idee hat sich leider nicht bewährt – die Gigabank wird schliessen. Folgende E-Mail trudelte heute bei mir ein:

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Foto des Monats: Die neue Mona Lisa

Mit dem Porträt der jungen Frau mit Tränen im Gesicht hat Reinhard Witt den Fotowettbewerb im März für sich entschieden und gewinnt 100 Euro.

© Reinhard Witt

Es ist ein gutes Gefühl, in seiner Meinung bestätigt zu werden: Ich habe gesagt, dass ich von Reinhard Witts Bild hingerissen bin, und in der (anonymen) Ausscheidung des fokussiert.com-Monatswettbewerbs haben mir einige der Kollegen Profi-Kritiker mit der Höchstnote für das Porträt beigepflichtet. Reinhard steht damit als Gewinner der März-Ausschreibung und 100 Euro fest.

Die Rätselhafte Stimmung der jungen Frau im Bild mit dem Mona-Lisa-Lächeln verliert auch nach mehrmaligem Betrachten seinen Zauber nicht. Das ist ein Porträt, das gefangen nimmt und dabei einige Regeln auf die gute Art bricht.

Auf den Plätzen 2 bis 6 liegen fünf weitere Fotografien, die zwar sehr verschieden sind, aber in der Bewertung durch die Kritiker dicht beieinander liegen:

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The Photographer’s Ephemeris: Mondfotografie, einfach geplant

Der Vollmond als Teilmotiv ist ein faszinierendes Objekt, aber nicht leicht zu „platzieren“. Das Programm TPE leistet grossartige Hilfe für die Planung von Shootings mit Mond-, aber auch Sonnenauf- und Untergängen. Für iPhone, Win, Linuxund Mac.

TPE in Aktion: Der Mond geht um 16.15 Uhr hinter Alcatraz auf, wenn ich am Fuss der Golden Gate Brück stehe.

Heute ist der Tag. Einer von zwölf pro Jahr, an dem sich der Mond ideal hinter einem spannenden Vordergrund platzieren lässt: Einen Tag vor dem Vollmond nämlich geht er kurz vor Sonnenuntergang auf, und die Lichtverhältnisse erlauben ohne kompliziertes HDR spannende Fotografien.

Wer fokussiert.com schon länger liest, kennt meine Erfahrungen mit dem Mond – und meine vielen Versuche und Anleitungen, die ideale Zeit und die ideale Position für das ultimative Mondbild zu finden. Anfangs habe ich mit Winkelmesser und Karte operiert, jetzt nutze ich das hervorragende kleine Programm TPE – The Photographer’s Ephemeris:

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Digital Harinezumi 2++: Lomographie in Bits & Bytes

Die Digital Harinezumi 2++ ist das aktuelle Modell einer kleinen Digitalkamera, die so etwas sein will wie eine digitale Lomo. Wir haben sie ausgiebig getestet.

Digital Harinezumi 2 - mit Igel

Bei der Digital Harinezumi 2++ muss man immer auf Überraschungen gefasst sein. Die erste ist das Aussehen. Man merkt ihr an, dass sie nicht mit normalen Digicams konkurrieren will, sondern stolz auf ihr Anderssein ist.

Angefangen von der Form, die an einen analogen Pocketfilm erinnert bis hin zum kleinen Igel über dem Objektiv. Die Lomo LC-A hat da ein weißes Männchen.


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Umfrage zur Photokina: Eine Spiegelreflex ist nicht genug

Mindestens zwei digitale Spieglereflex wollen fortgeschrittene Fotografinnen und Fotografen besitzen – und sie spielen mit dem Gedanken, in grösseren Formaten zu arbeiten.

2 DSLR müssen sein. (© PS)Zur Photokina in Köln wollten wir wissen, womit Ihr fotografiert (und haben unter den Teilnehmern fünf Tickets verlost – hier sind die Gewinner). Wir haben durchaus damit gerechnet, dass der überragende Teil der aktiven fokussiert.com-Leserschaft bereits eine digitale Spiegelreflex-Kamera besitzt. Gleich 83 Prozent hätten wir allerdings nicht erwartet.

Weit erstaunlicher indes ist der Anteil an Fotografen, die sogar zwei DSLR besitzen: Fast ein Drittel aller Umfrageteilnehmer (von denen manche freiwillig auf die Photokina-Ticketverlosung verzichtet und damit die Chancen für die andern erhöht haben – vielen Dank!) haben angegeben, mehr als eine digitale Spiegelreflexkamera zu besitzen. Und es geht weiter:

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TuneUp Utilities 2010: Bildbearbeitung beschleunigen

Es muss nicht gleich Windows 7 sein: Wer seinem PC Beine machen will, kann mit einem Tuning-Programm gut bedient sein. TuneUp ist dabei ideal für alle, die nicht am PC basteln, sondern arbeiten wollen.

Dieses Jahr war es soweit: Ich musste mir neue Kameras anschaffen. Das bringt in der Regel höhere Auflösungen mit sich – und damit eine grössere Datenflut. Worauf wiederum mein PC noch heftiger gefordert war.

Um nicht auch gleich eine Neuanschaffung der digitalen Dunkelkammer tätigen zu müssen, habe ich es erst mal mit einer sanften Renovation versucht (die heftigere variante wäre ein Update auf Windows 7 – namentlich auf die 64bit-Version für all jene, welche noch mit XP arbeiten).

Ich fand das Programm TuneUp sehr hilfreich.

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Adobe Lightroom: Beta zu Version 3 verfügbar

Adobe hat Lightroom 3 als betaversion freigegeben: Die Nachbearbeitungs-und Archivsoftware zur Photoshop ist rundumerneuert worden und scheint schneller zu sein.

Lightroom 3 in der Beta - mit Flickr-Support...Die Änderungen an Lightroom 3 seien vor allem unter der Motorhaube zu finden, heisst es in den Pressunterlagen: Tatsächlich habe ich nach der Installtion der Betaversion (die sich problemlos neben eine bestehende Lightroom 2-Version installieren lässt) zuerst nur im Import-Dialog Änderungen festgestellt – dort aber massive: Das ganze System ist optisch neu gefasst und scheint in der Tat noch übersichtlichere Importmöglichkeiten mit vielen Einstellungen, die als Templates speicherbar sind, zu bieten.

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