Bildkritiken lesen

Vogelfotografie:
Telefoto mit Tücken

Vogel-Fotografie verlangt lange Brennweiten, kurze Zeiten und viel Geduld. Das zeigt dieses Amsel-Porträt anschaulich.

Amselfoto

Olympus E-PL3 ,  1/30s bei Blende 11 mit 800mm Brennweite und ISO 640

Gregor Boos aus Lübeck: Eigentlich wollte ich die Spechte bei uns im Stadtteil fotografieren, die zeigten sich aber nicht. Aber am Fuße des Baumes, in dem man die Spechte normalerweise sieht, waren verschiedene Vögel auf Futtersuche. Diese Amsel war etwa zehn Meter entfernt, so eine große Aufnahme war mir bisher noch nie möglich, also habe ich es einfach versucht.

Auch in der Fotografie darf man sich nicht zu sehr an seine Vorstellung des Ergebnisses festmachen, sondern man muss mal flexibel reagieren können. Das hast Du hier getan und statt der Spechte die Amsel abgelichtet. das Farbfoto zeigt einen jungen Vogel (so viel ich weiss, erkennbar am gelben Schnabel), der die linke untere Hälfte des Bildes ausfüllt. Dahinter ist in starker Unschärfe der natürliche Waldboden mit einigen hellgrünen Gräsern knapp erkennbar.  Weiterlesen

Studiofoto:
Reduziert bis zuletzt

Reizvolles Experiment mit Licht, Glas und Wasser: Diese Fotografie erreicht Abstraktion durch Hyperrealismus.

Wasserglas, Studiofotografie

Wasserglas, Studiofotografie, NIKON D300, 1/100s bei Blende 7 mit 105mm Brennweite bei ISO 160, erzwungener Blitz. © Bernd Schösser

Bernd Schösser aus Hasselroth schreibt zu diesem Bild:
Die Idee hier war, ein Glas in seiner einfachsten Form als abstraktes Bild dar zustellen. Es sollten so wenige Elemente (Lichtreflexe) wie möglich im Bild erscheinen, die von der Form ablenken. So sollte es keine oder wenigsten nur sehr geringe Achsenfehler beim Glas geben. Ich meine damit, dass der vordere und hintere Glasrand / die Flüssigkeit sich decken sollten. Eine weitere Erwartung ist es, den Betrachter einen Moment mit einem doch „sehr einfachen“ Foto zum hinsehen zu locken.

Wir alle kennen das: Das kleine Vorschaubild einer Fotografie im Monitor der Kamera wirkt spannend und scharf – das originalgrosse Bild später ist technisch in Ordnung, aber verliert seine Wirkung mit der Grösse. Und dann gibt es den umgekehrten Effekt: Als Icon wirkt die Fotografie nicht als Blickfang. Ab einer bestimmten Grösse dagegen zieht sie alle Augen an.

Diese Farb-Fotografie eines Wasserglases, die praktisch keine Farben aufweist und nur von Form und Kontrast lebt, ist so ein Fall. Im rechten Drittel der vor einem grauen unendlich-Hintergrund (Affiliate-Link) aufgenommenenen Fotografie ist ein klares Wasserglas zu sehen, das mit einer ebenso klaren Flüssigkeit gefüllt zu sein scheint. Das Glas spiegelt sich im Vordergrund, die Spiegelung löst sich vor dem unteren Bildrand in einem Verlauf auf.

Ich mag mir nicht vorstellen, wie lange Du an dieser Aufnahme gefeilt hast: Wer schon mal versucht hat, die Lichtbrechung einer Flüssigkeit oder die Spiegelung in einem Trinkglas zu fotografieren weiss, dass der richtige Fokus und die Beleuchtung ein wahres Geduldsspiel sind.

Vom technischen Standpunkt ist zu bemerken, dass das Bild durchgehend scharf und dem Gegenstand oder der Absicht entsprechend korrekt belichtet ist.

Histogramm Wasserglas

Das Histogramm: Farbbild mit minimalsten bunten Pixelüberschüssen.

Dein Bemühen, die Perspektive exakt in der Achse des Glasrandes zu bringen, ist ebenfalls belohnt worden, und dank der relativ langen Brennweite von 105mm ist die „Draufsicht“ auf die unter dem Glasrand liegende Flüssigkeitsoberfläche und den Glasboden kaum, aber gerade noch so wahrnehmbar, dass die Fotografie erkennbar bleibt und nicht für eine Grafik gehalten wird.

In der Umsetzung scheinst Du aber alles genau darauf ausgelegt zu haben – und das macht die Wirkung der Fotografie aus: Sie ist in der Reduktion von Farbe und Licht dermassen radikal (und in der Komposition mit dem rechten Drittel zusätzlich in der Raumaufteilung), dass man unweigerlich genau hinschaut, um zu prüfen, ob es sich um Realität oder Synthetik handelt.

So, wie beim Leder kleine Narben auf die Natürlichkeit hinweisen, suchen wir in dieser Fotografie nach Hinweisen auf ein Lichtbild. Unreinheiten im Glas, ein Bläschen im Wasser – nichts davon zeigt sich. Dadurch wird die Darstellung abstrahiert: Sie wird zum Schatten und zur Lichtbrechung eines mit Wasser gefüllten Glases ohne dessen Charakter, ohne Fingerabdrücke, Spiegelungen, Farbeinflüsse.

Histogramm Farbe Wasserglas

Das Histogramm zeigt übrigens eine sehr ungewöhnliche Formation: Alle drei Basisfarben sind fast absolut identisch (aber nur fast). Damit handelt es sich um eine „natürliche Schwarzweiss-Fotografie“: Das Bild besteht nur aus identisch unterschiedlichen Helligkeitswerten aller Farben, was eben eine Abstufung von weiss bis schwarz ist. Du hast dem Bild also nicht die Farbe entzogen, sondern dem Motiv: Es gab keine Farbe im Setting. Das ist eine weitere Ebene der Reduktion und der Abstraktion.

Die fokussiert.com-Bildkritik ist die Besprechung einer von Leserseite eingesandten Fotografie. Sie zeigt Tipps und Tricks zu Technik, Komposition und Nachbearbeitung. Sie wollen dabei sein? Reichen Sie Ihre Fotografie ein. Oder buchen Sie eine private Kritik.

Ich würde mir vorstellen, dass die Aufnahme in hoher Auflösung, so gross wie möglich gedruckt, am besten wirkt: Wenn der unwillkürliche Versuch, eine Imperfektion zu finden, auch beim Herantreten an das Bild nicht erfolgreich wird. Oder, noch besser: Vielleicht eben doch, indem die nicht ganz symmetrische gleiche Dicke des Glases über dem Boden das Quäntchen Unregelmässigkeit bringt, das die Realität der rafischen Perfektion voraus hat.

Einziger Wermutstropfen ist für mich die vor dem unteren Bildrand auslaufende Spiegelung. Und zwar deshalb, weil wir diesen Effekt von allgegenwärtigen Grafiken und Icons auf dem Mac-Desktop und dergleichen kennen. Ich würde die Spiegelung deswegen entweder knallhart aus dem Bild laufen lassen. Oder ich hätte weiter experimentiert und versucht, sie insgesamt in den Frame zu setzen.

Jedenfalls bin ich froh, mir Deine Aufnahme schliesslich doch noch gross angesehen zu haben, denn in ihrer gesamten kalten, reduzierten Perfektion legt sie eine ganz andere Wirkung an den Tag.

Surfing in High Key:
„Eyes burning, salt on your lips“

Nachbearbeitung ist immer die Entscheidung des Fotografen, und wenn dieser sich für High Key entscheidet, kann aus einem Bild etwas ganz anderes werden.

2014_eyes-burning_maxmauthner

Max Mauthner aus Graz schreibt zu diesem Bild:

Dieses Foto entstand im September 2014 an der Südwestküste Frankreichs. Die zwei Surfer im Vordergrund sowie die weiteren Personen im Hintergrund ergaben für mich ein sehr gutes Fotomotiv. Jedoch war ich zu diesem Zeitpunkt mit der Lichtsituation und mit den Farben nicht zufrieden. Erst zu Hause im Rahmen der Nachbearbeitung und nach Umwandlung in ein Schwarzweißfoto entsprach das Foto meinen Vorstellungen. Nach langem Herumspielen mit Kontrast und Helligkeit entstand für mich mein Lieblingsfoto dieses Surf-Trips.

Canon 600D, ISO 100, 55mm, f / 5.6, 1/1000 Sek.

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich hier das Buch „Surfing“ von Jim Heimann rezensiert, das auch der Hauptpreis für das beste Foto ist, das uns zu unserem Leser-Fotobuch-Projekt „Doppelt Gesehen“ eingereicht wird. Surfing ist mittlerweile mehr als nur ein Sport, es ist ein Kulturphänomen, und in bestimmer Weise schon fast ein Kult – es bedeutet, cool und frei zu sein, und für manche füllt es ihr Leben vollkommen aus. Weiterlesen

Blumenfoto:
Tulpen Isolieren

Blumen sind das meistfotografierte Objekt, denn sie sind schön anzusehen und halten still. Trotzdem verlangen sie den Fotografen einiges ab. Am besten wirken sie, wenn man die Blüten gegen einen Hintergrund „freistellt“.

Tulpenfotografie

Canon PowerShot G11, 1/320s bei Blende f/4 mit 10mm Brennweite und ISO 80

Andrea Wolf aus Hamburg: Ich liebe einfache Motive. Das vorliegende ist eher ein Zufallsprodukt. Ich liebe auch Tulpen und bin von dem Ergebnis überzeugt. Technisch lag hier keine Absicht vor (Zuwenig Know-how). Freue mich dennoch über eine Kritik!

Absicht steckt eigentlich hinter den meisten Blumen-Fotografien, und das Know-How kann man erwerben – so schlecht ist Dein Einstig nicht. Allein der Umstand, dass Du Dich auf die Höhe der Blüten herabgelassen uns sie nicht von oben herab fotografiert hast zeigt, dass Du Dir sehr wohl etwas überlegt hast! Weiterlesen

Zu knapper Bildausschnitt:
„Burgen-Romantik“

Einen knappen Bildausschnitt zu wählen, ist grundsätzlich richtig – wenn man so nichts „amputiert“.

img_8630-burg

Karsten Zolk aus Düren schreibt zu diesem Bild:

Tv 1/250, Av 10,0, ISO 125, 24,0 mm

Auch die heimische Landschaft bietet schöne Aussichten.
Durch die Schwarzweisskonvertierung gewinnt das Motiv eine graphische Klarheit, die an alte Kupferstich-Darstellungen erinnert.

Eine Freundin meinerseits bemerkte einmal, die Deutschen würden sich im Ausland – im Sinne von typischen Urlaubsländern – besser auskennen als daheim. Bei mir stimmte das leider auch; ich bin im Ausland mehr unterwegs gewesen als in Deutschland. Dein Foto zeigt, dass das ein Fehler ist, denn die heimische Landschaft bietet in der Tat viele schöne Motive. Weiterlesen

Bildjournalismus:
Direkter Inhalt

Wenn der Inhalt eines Bildes im Vordergrund steht, haben wir es mit Dokumentarfotografie oder Bildjournalismus zu tun. Ein künstlerischer Anspruch kann durchaus dazu kommen.

Fotografie von allettschuhe an Mahnmal

Sony ILCE7 M2, 1/400s bei f/9, 50mm bei ISO 400 © Adelheid Prünte

Adelheid Prünte aus Menden: An einen wunderschönen Tag im April besuchte ich San Michele, die Friedhofsinsel von Venedig. Dort sind sehr viele Prominente der vergangenen Jahrhunderte beerdigt. Unter anderem auch Serge Diaghilew, der Begründer des Ballets Russes. Am 19. August 1929 starb er in Venedig. Diaghilew war Wegweiser für das moderne Ballett. Mich haben die abgetanzten Ballettschuhe sehr angerührt.

Eine Fotografie, die den Betrachter nicht berührt, ist deswegen nicht generell schlecht. Zwischen Inhalt und Aussage aber steht vielleicht die Definition der „Kunst“. Ein schönes Bild ohne Aussage ist Fashion, Verzierung, Unterhaltung.  Und das Gegenteil ist Dokumentation oder Journalismus – diese Aufgabe kann auch eine Fotografie erledigen, die technisch und als Bild schlecht ist, aber eine wichtige Nachricht transportiert.

In dieser Fotografie ist ein Steinmahnmal oder ein Stück eines Gebäudes zu erkennen, in das mit goldenen Lettern der Name „Diaghilew“ gemeisselt ist. Die Steinfläche liegt im Schatten und nimmt zwei Drittel des Farbbildes ein, im rechten Drittel sind von der Sonne von hinten beleuchtete Ballettschuhe zu sehen, die an das Mahnmal gehängt sind. Weiterlesen

Babyporträt:
Ein Wecker allein spannt nicht

Symbolhaftigkeit in der Studiofotografie darf nicht zu platt daher kommen – Experimente mit fremden Babys sollten dagegen letzteres nicht stressen. Diese Aufnahme ist wohl der Kompromiss aus beiden Grundsätzen. Allerdings müsste ihr deswegen nicht die Spannung fehlen.

Anna, das Baby im Korb

1 vor 18. © Christian Loose. Nikon D7000, 50mm, 1/160s bei 200 ISO und Blende f/5.6

Christian Loose aus Dortmund schreibt zu diesem Bild: Das Bild ist im Rahmen eines Babysittings für einen sehr guten Arbeitskollegen entstanden. Die Uhr zeigt die Geburtsuhrzeit und die Schnullerkette den Namen. Der Seeaufbau war recht simpel: Decke aufgespannt zur Hohlkehle unter Tageslicht – quasi günstiges Dauerlicht :-) Ich hatte es zuvor mit Gartenhintergrund versucht, aber das gefiel mir trotz Offenblende so gar nicht. Daher habe ich schnell zwei Stative mit Verbindungsstange aufgespannt und die Decke darauf fixiert. By the way: Die Halteklammern für den Hintergrund gibt’s für 1,50€/Stck im Baumarkt! Vielleicht nicht die hohe Schule der Fotokunst, aber ich denke, dass es sich für eine Bildkritik lohnt.

Ist das jetzt ein Stilleben mit Mensch? Ein Symbolfoto? Oder ein Situationsporträt? Es scheint auf jeden Fall die Zweckentfremdung eines Babysittings gewesen zu sein… Hoffen wir, Annas Eltern vertrauen Dir auch weiterhin. Zur Fotografie:

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Fenster zum Feld:
Zweck bestimmt Nachbearbeitung

Es ist zwar richtig, aus dem Bauch heraus auf eine Szene fotografisch zu reagieren. Dennoch sollte das Ergebnis auch dem Betrachter etwas sagen. Der Zweck, zu dem eine Aufnahme gemacht wurde, und die daraus folgende Nachbearbeitung bestimmen das Ergebnis mit.

Panasonic DMC-GF5 - f/2.5 - 1/800 s - 14 mm - ISO 160

Panasonic DMC-GF5 – f/2.5 – 1/800 s – 14 mm – ISO 160

Tilman Brembs aus Berlin schreibt zu diesem Bild:

Hallo, habe dieses Bild im April gemacht. Ich würde mich über eine Bildkritik von Euch freuen. Bin großer Fan eures Formates.
Viele Grüße aus Berlin
Tilman

„Man sollte immer eine Kamera dabeihaben.“ – der Grund für diesen Ausspruch ist, dass man so spontan auf Motive reagieren kann, die einem über Weg laufen. Oder umgekehrt. Jedenfalls ist es nicht verkehrt, aus dem Bauch heraus zu fotografieren und sich dann hinterher damit auseinanderzusetzen, was man eingefangen hat. Hier war das ein Feld, das Du durch ein Badezimmerfenster hindurch aufgenommen hast. Weiterlesen

Ausdrucksstarkes Frauenporträt:
Ein Gesicht wie eine Geschichte

Wenn ein Foto den Betrachter so in den Bann zieht, dass er Mängel darüber vergisst, ist man als Fotograf am Ziel.

myanmar-elderly-pa-o-woman-portrait

Matthias Kleinmanns aus Hofheim schreibt zu diesem Bild:

Das Foto entstand auf einem Markt in einem Bergdorf in Myanmar. Bei der abgebildeten Person handelt es sich um eine Angehörige der ethnischen Gruppe Pa-O. Aufgenommen wurde das Foto mit eine Sony A7R ( ILCE-7R ) (Affiliate-Link) mit dem 90mm Voigtländer Objektiv Apo Lanthar (Blende 4.0, ca. 1/250 sek), verbunden mit einem Metabones Adapter .

Für Fotos dieser Art streife ich gerne stundenlang über Märkte in Regionen, in denen kulturelle Besonderheiten, wie landestypische Kleidung, Frisuren, Tattoos, oder ähnliches zu sehen sind. Hierbei achte ich heute zuerst auf die Lichtsituation, danach auf eine infrage kommende Person. Viele Jahre Erfahrung haben mich gelehrt, wie ich eine Kontaktaufnahme erreiche, ohne die Person zu erschrecken oder zu vergraulen. Unabdingbar für mich ist eine angenehme ungezwungene Atmophäre, die nicht zu einer Ablehnung des Fotos oder erstarrten Pose führt.

Eine freundliche Gestik und ruhig gesprochene Worte, sprachlich bedingt, oft auch unverstanden, helfen die oft anfängliche Scheu zu nehmen. Es ist nicht immer einfach die lockere Pose zu halten, da ich oft nicht mit Autofokus fokussiere, sondern mit der Einstellupe, um sicherzustellen, dass die Augen extrem scharf abgebildet werden.

Den bei diesem Foto abgeschnittenen Kopf und die nur teilweise dargestellte Hand habe ich toleriert, um den Kopf in einer bildbestimmenden Größe zu halten. Auf die Lichtpunkte oben rechts hätte ich gerne verzichtet, wollte sie aber auch nicht mittels Photoshop übertünchen.

M.E. wichtige Bildelemente sind der Bambusstamm und der Schal in satten Rottönen, die mir bezüglich Rahmung des Kopfes und Quantitäts-Kontrast sehr willkommen waren.

Als Fotografin habe ich den in den Medien vorherrschenden Jugend- und Schönheitswahn noch nie verstanden. Es ist für mich persönlich motivisch interessanter, Gesichter abzubilden, in denen das Leben der jeweiligen Person buchstäblich geschrieben steht. Nicht, dass Schönheit und Perfektion nicht fotografierenswert wären – sie sind eben nicht meins. Weiterlesen

Konzeptioneller Blick nach unten:
„Leiser Schrei“

An vielfotografierten Orten lohnt ein Blick nach unten – und eine ungewöhnliche Perspektive, die eben jenen Ort transzendiert.

Panasonic DMC-TZ8, f/6.3, 1/200 s, ISO 80, 4 mm - (c) Anika Tauwel

Panasonic DMC-TZ8, f/6.3, 1/200 s, ISO 80, 4 mm – (c) Anika Tauwel

Anika Tauwel aus Köln schreibt zu diesem Bild:

Das Bild enstand in Wien am Opernplatz- voll mit Touristen. Im lauten Menschengetummel ging und der Sommerhitze ging vieles unter. In dieser Stimmung enstand das Bild, des Asphaltbodens auf dem Platz. Ich habe bisher noch keine sonderlich herausragende Kamera (Panasonic DMC-TZ8), da ich gerade erst anfange, mich im fotografieren auszuprobieren. Aus diesem Grund freue ich mich über jede Art von Anregungen.

Fotos vom Opernplatz in Wien zeigen sonst das Übliche – die Staatsoper und so weiter. Du hast Dich in dem Gewimmel auf das konzentriert, was zu Deinen Füßen lag, und das verrät ein gutes Auge und die Fähigkeit, über den fotografischen Tellerrand hinauszublicken. Diese Aufnahme transzendiert den Ort, an dem sie entstanden ist, ein Blick in eine andere Welt.

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