Thema: Farbfotografie

 

1 Bildkritik zum Thema Farbfotografie:


 

Alle 10 Artikel zum Thema Farbfotografie auf fokussiert.com:

Bildbearbeitung:
Digitale Filmkornsimulation (2)

Überblick (bereits erschienene Teile sind verlinkt)
1. Einleitung
2. Das Problem des Bildrauschens
3. Die Haptik des Bildes
4. Das Phänomen der Kornschärfe
5. Der Aspekt des Stilmittels
6. Einbindung des beigelegten Aktionssets
7. Eine Beispielbearbeitung
8. Was noch zu sagen wäre …
9. Und noch etwas …

 

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6.Einbindung des beigelegten Aktionssets

Nach dem Herunterladen des Aktionssets und dem Abspeichern an einer möglichst wiederauffindbaren Stelle der Festplatte öffnet man Photoshop und wählt die Aktionsverwaltung über das Menü (Fenster: Aktionen) oder über F9 direkt aus. In dieser findet sich rechts oben ein kleines Icon mit einem Pulldownmenü und dort in der fünften Abteilung der Befehl Aktionen laden. Nun kann der Aktionsset ausgewählt und eingebunden werden, er steht nun zur Anwendung bereit. » weiterlesen

Amerikanische Fotografie:
Die (beinahe) ganze Geschichte

Wer sich von modernen Klassikern der amerikanischen Fotografie gerne inspirieren lässt, findet in diesem Sommer in München sein Zentrum. Dort wird (beinahe) die ganze Geschichte seit den Sechzigern vorgestellt.

Garry Winogrand: Los Angeles, California, 1969 © Estate of Garry Winogrand

Wir haben hier bei fokussiert.com die amerikanischen Klassiker schon verschiedentlich vorgestellt – von Lee Friedlander über William Eggleston bis jüngst zu Lewis Baltz. Die Münchner Pinakothek der Moderne führt sie nun (beinahe) alle in einer Ausstellung unter dem Titel “True Stories” – wahre Geschichten – zusammen.

Das zentrale Interesse dieser seinerzeit jungen Fotografen, die sich seit den späten Sechzigerjahren mit der amerikanischen Lebensrealität auseinandersetzten, galt der American Social Landscape, wie die Pinakothek zur Ausstellung mitteilt. Sie entwickelten neuartige Stilmittel zwischen subjektiver Weltsicht, analytischer Bestandsaufnahme und konzeptuellen Strategien, die wir als “amerikanische” Bildsprache empfinden. Die einen – wie Lee Friedlander, Garry Winogrand, Robert Adams oder Larry Clark blieben der Schwarzweißfotografie verpflichtet. Andere wie William Eggleston und Stephen Shore haben die Farbfotografie als künstlerisch eigene Ausdrucksform vorangetrieben. Die Ausstellung führt rund 130 Werke zusammen und spannt einen weiten Bogen: von der subjektiven Straßenfotografie der Sechziger und den sachlichen Landschaftsstudien der  New Topographics über die konzeptuellen Arbeiten von John Baldessari und Dan Graham bis zu dem erst vor wenigen Jahren entstandenen New York-Zyklus von Zoe Leonard.

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Hasselblad-Preis 2012:
Paul Graham

Der Brite Paul Graham erhält den Hasselblad-Preis des Jahres 2012. Über Jahrzehnte hinweg prägte und erneuerte er die politische und sozialdokumentarische Fotografie.

Paul Graham: Fulton Street 11th November 2009-11-29, from The Present © Paul Graham, 2009

Paul Graham: Fulton Street 11th November 2009-11-29, from The Present © Paul Graham, 2009

Stephen Frears, Mike Leigh oder Ken Loach – sie stehen mit ihren Sozialdramen für das New British Cinema seit der Thatcher-Ära. Paul Graham steht in für die Fotografie dieser Linie.

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Landschaftsfotografie:
Ränder kontrollieren

In der Komposition von Landschaftsfotos spielt die Kontrolle der Bildränder eine grosse Rolle.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Dietmar Rieder).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Dietmar Rieder).

Kommentar des Fotografen:

Diese Aufnahme ist im Oktober 2011 in den Tiroler Bergen entstanden. Nach längerer Zeit hatte ich wieder mal die Möglichkeit zum Fotografieren und passend zur Jahreszeit habe ich mir vorgenommen ein frabenkräftiges Herbstbild zu machen welches den Übergang von der warmen zur kalten Jahreszeit -im wahrsten Sinne des Wortes- wiederspiegeln soll. Ob und wie gut mir das gelungen ist würde ich gerne von einem geschulten Profi-Auge erfahren. LG

Peter Sennhauser meint zum Bild von Dietmar Rieder:

Eine Berglandschaft mit herbstlichen Lärchen spiegelt sich in dieser Farbfotografie in einem weitgehend ruhigen, grünblau schimmernden Bergsee. Dessen Ufer zieht sich dabei ungefähr in einem Drittel durch den unteren Rand des Querformats, die Gebirgskette dahinter steigt von links nach rechts an und lässt den Blick auf einen kleinen Anteil blauen Himmels frei.

Ein Klassiker, könnte man von diesem Bild sagen:

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Joachim Brohm:
Schwarzweiß? Farbe!

Anfang der Achtzigerjahre war die Fotokunst schwarzweiß. Joachim Brohm griff als einer der ersten die “neue Farbe” aus Amerika auf.

Joachim Brohm: o. T., aus Ruhrstadt, 1988-92 © Joachim Brohm, VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Joachim Brohm: o. T., aus Ruhrstadt, 1988-92 © Joachim Brohm, VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Bis heute ist Joachim Brohm beim Farbbild geblieben. Das umfangreiche Werk aus dreißig Jahren können wir uns aktuell in Köln anschauen.

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Flexichrome Foto-Kolorierung:
Als die Fotografen Bilder bemalten

Die Farbfotografie wurde im vorletzten Jahrhundert erfunden, war aber lange ein aufwändiges Verfahren und wurde deshalb häufig durch Handkolorierung ersetzt.

Farbzauber: Eine Gelatineschicht statt Fotopapier wird belichtet und danach bemalt. (Popular Mechanics 1949)

Farbzauber: Eine Gelatineschicht statt Fotopapier wird belichtet und danach bemalt. (Popular Mechanics 1949)

Dank sei der Fuzzy-Logic: Manchmal ist es erfreulich, dass die Suchmaschinen im Internet nicht vollständig kapieren, wonach wir suchen – und so stolpert man bisweilen über Fundstücke und Artikel, die man ansonsten nie zu Gesicht bekommen hätte. Wie diesen aus Popular Mechanics und dem Jahr 1949 über das Foto-Kolorierungsverfahren “Flexichrome” von Kodak:

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William Eggleston:
Alles ist bildwürdig

Über William Eggleston ist im Münchner Haus der Kunst derzeit eine große Ausstellung zu sehen – Titel “Democratic Camera”. Das Bayrische Fernsehen zeigt zudem als Premiere ein Filmporträt über Eggleston.

Der Münchner Dokumentarfilmer Reiner Holzemer hat William Eggleston im Herbst 2007 in Memphis besucht. Zum ersten Mal gelang es, den scheuen Künstler über die Entstehung seines Werks zu befragen und ihn auf einem fotografischen Spaziergang durch Memphis zu begleiten. Bis dahin hatte Eggleston ähnliche Anfragen meist abgelehnt.

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24 Stunden:
Unbunte Blickfänger

Winterberg, Deutschland; Mexico City, Mexico; Bhubaneswar, Indien; München, Deutschland; Frankfurt a.M, Deutschland. Klick für Vollansicht (Bilder Keystone)

Winterberg, Deutschland; Mexico City, Mexico; Bhubaneswar, Indien; München, Deutschland; Frankfurt a.M, Deutschland. Klick für Vollansicht (Bilder Keystone)

Fast farblos, aber nicht Schwarz/Weiss und trotzdem nichts desto trotz spannend: Gegenlicht-, Schnee- und Monochrom- Motive.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Bunte Siebziger:
Neue Farbe für das Land

In den Siebzigerjahren wurden nicht nur Tapeten und Kleiderstoffe seltsam bunt. Auch in der künstlerischen Fotografie bedeutete die “neue Farbe” einen Wendepunkt.

Joel Sternfeld: Mc Lean, Virginia, December 4, 1978, Inv.-Nr. 001491 Stiftung F.C. Gundlach, Hamburg

Joel Sternfeld: Mc Lean, Virginia, December 4, 1978, Inv.-Nr. 001491 Stiftung F.C. Gundlach, Hamburg

Bekanntester Vertreter dieser so genannten “New Color Photography” ist wohl Stephen Shore. Joe Maloney, Joel Meyerowitz und Joel Sternfeld sind vielleicht nicht ganz so prominent, aber genauso wichtig für die jüngeren Fotografengenerationen bis heute. Alle vier zusammen sind bis 11. Januar 2009 im Hamburger Haus der Photographie zu entdecken.

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William Eggleston, Fotograf:
Künstlerische Farbfotografie

Schwarzweiß ist Kunst und Farbe ist Knipserei. So galt es lange Zeit. Erst der Fotograf William Eggleston beendete dieses Schubladendenken. Arte TV widmet ihm einen Film.

Der Fotograf William Eggleston, (Bild: Bayrischer Rundfunk/Reiner Holzemer)

Der Fotograf William Eggleston, (Bild: Bayrischer Rundfunk/Reiner Holzemer)

William Eggleston gilt als Wegbereiter einer modernen, künstlerischen Farbfotografie. Diesen Ruf erwarb er sich bereits 1976 mit seiner ersten Einzelausstellung, die gleich im New Yorker Museum of Modern Art gezeigt wurde. Obwohl die Ausstellung mehr Tadel als Lob erhielt und von den Kritikern missverstanden wurde, sollte sie Geschichte schreiben und den Beginn der modernen Farbfotografie markieren.

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