4 zufällige Bildkritiken zum Thema RAW:
Alle 19 Artikel zum Thema RAW auf fokussiert.com:
Weihnachtlich geschmückte und beleuchtete Häuser sehen beeindruckend aus. Auf dem Foto ist dann jedoch entweder viel Schwarz oder viel Weiß zu sehen. Mit HDR- oder RAW-Software kann man derartige Kontraste in den Griff bekommen.
Die Kontraste von Weihnachtsbeleuchtung bei Nacht überfordern die beste Kamera. Eine Abhilfe ist es, noch in der Dämmerung zu fotografieren. Und mit RAW zu arbeiten und so die Kontraste der Aufnahmen zu reduzieren. Mit HDR-Software geht es natürlich noch besser. Wir ließen Photomatix gegen Adobe Camera Raw antreten.
» weiterlesen
Nikons Coolpix P6000 mit GPS ist eine Bridgekamera, die mit manuellen Einstellungen und RAW-Format glänzt. Die Kompakte als temporäre Stellvertretung für die SLR?
Die Bildqualität kann sich durchaus sehen lassen: Nikons Coolpix P6000 ist zwar eine kompakte Digitalkamera, aber der Sensor von 1/1.7 Zoll ist bereits eine Grössenordnung mehr, als man mit den meisten Ultrakompakten kriegt. Das scheint nicht einmal durch den neusten Megapixel-Schub auf 13.5 negativ ausgeglichen zu werden.
» weiterlesen
Die Nikon-Vollformatkameras D3 und D700 haben eine enorme Sensor-Empfindlichkeit von bis zu ISO 25600. Kann man damit auch ohne Sensor-Umbau und Stativ Infrarot-Aufnahmen machen?
Infrarot-Fotografie ist faszinierend, es zeigen sich Bilder wie aus einer anderen Welt, Bilder, wie sie manche Tiere sehen mögen, doch der Mensch normalerweise nicht.
Optimale Bilder erhält man mit Spezialkameras oder einem Umbau. Will man daraus kein ausschließliches Hobby machen, kann man auch einfach einen Infrarot-Filter vor eine handelsübliche Digitalkamera schrauben. Dann allerdings wird diese sehr unempfindlich, weil der vor dem Bildsensor sitzende Infrarot-Sperrfiter exakt gegen den aufsgeschraubten Infrarot-Filter arbeitet – Infrarot-Aufnahmen sind nur noch mit Stativ möglich. Auch mit der Canon 40D ging es nur fast freihändig. Lästig bei Spaziergängen.
» weiterlesen
Mit einer gehackten Firmware namens CHDK kann jede Canon-Kompaktkamera mit DIGIC-Prozessor (Ixus, Powershot) massiv erweitert werden. Grösster Vorteil ist die Speicherung von Bildern im RAW-Format – aber daneben gibts Bracketing, Intervall, Zeit- und Blendenautomatik und sogar einen Bewegungs- oder Lichtsensor-Modus.
Live-Histogramm: “Gehackte” Ixus 870IS (Bild PS)
Deine Canon-Kompaktkamera beherrscht kein RAW, kein Bracketing, lässt sich manuell nicht auf beliebige Belichtungszeiten einstellen und kann im Video-Modus nicht zoomen? Doch, eigentlich kann sie all das. Aber Canon sperrt eine Vielzahl dieser Einsatzmöglichkeiten. Das freie Software-Projekt CHDK hebt die Begrenzung auf und macht aus den Kompaktkameras wahre Foto-Computer mit ungeahnten Möglichkeiten. Ich habs in den letzten Tagen ausprobiert und bin überwältigt von den Optionen, die meine kleine Ixus 870 IS plötzlich draufhat:
» weiterlesen
Die neue Panasonic DMC-LX3 hat das Zeug zur Zweitkamera für DSLR-Fotografen. Sie gehört damit in eine kleine Auswahl von “Bridge”-Kameras, die RAW-Dateien beherrschen und den Einsatz von Filtern und anderem Zubehör erlauben.
Panasonic DMC-LX3 mit Zubehör (Bild: Panasonic)
Ein ernsthafter Fotograf hat immer mindestens zwei Freundinnen Kameras: Die ideale, die aber wegen ihres Wertes und ihrer Unhandlichkeit nicht überall hin mitgenommen werden kann – und die kleine, die man für unerwartete Gelegenheiten immer dabei hat, auch wenn sie wohl nicht die Vorlage für den doppelseitigen Aufmacher des Fotobuches liefern wird.
Die erste ist die DSLR, die man auf offiziellen Terminen zeigt und im Studio benutzt, die zweite die kleine Kompakte, die mancher schamhaft versteckt, doch mitunter am Ende mit ihr mehr Fotos schießt als mit der “richtigen” Kamera.
Bei mir ist die “kleine” seit Ende 2006 die Panasonic Lumix DMC-LX2. Nun ist ihr Nachfolger angekündigt. Was macht Panasonic bei der Lumix DMC-LX3 noch besser?
» weiterlesen
Adobe Lightroom – korrekt “Adobe Photoshop Lightroom” – ist ein leistungsfähiges, bezahlbares, aber auch sehr eigenwilliges Programm. Scott Kelby bringt einem mit dem Buch mit dem nicht ganz so kurzen Titel “Adobe Photoshop Lightroom für digitale Fotografie” die zunächst störrische Adobe-Software näher.
Neben Silkypix und einigen Freeware-Programmen sind die Adobe-Produkte “Camera Raw” und “Lightroom” eine gute Wahl, um RAW-Dateien schnell und einfach zu bearbeiten.
Angenehm ist dabei, daß bei den Adobe-Produkten auch noch gleich der passende Ausschnitt gewählt werden und ein schiefer Horizont zurechtgerückt werden kann. Dafür sind verrauschte Aufnahmen nicht so gut von Pixelmüll zu säubern wie mit Silkypix.
» weiterlesen
Pro Photo Tools von Microsoft machen nicht nur das nachträgliche Versehen von Fotos mit den Koordinaten des Aufnahmeorts (geotaggen) zum Kinderspiel. Das kostenlose Windows-Programm stellt mächtige Werkzeuge zur Modifikation von Exif- und IPTC-Daten zur Verfügung. Und: es funktioniert mit RAW.

Programme zum Geotaggen – Einfügen von Koordinaten in die EXIF-Informationen einer Fotografie, so dass sie in digitalen Karten am richtigen Ort angezeigt werden können etc. – gibt’s inzwischen wie Sand am Meer. Die meisten funktionieren in Verbindung mit einem Online-Dienst; die Fotos werden zugleich hochgeladen auf Flickr oder Picasa oder Locr.de, für die Darstellung wird Google Earth benutzt. Kaum einer dieser Dienstleister kann aber mit RAW-Dateien umgehen.
Microsoft stellt jetzt mit den Pro Photo Tools ein kostenloses Windows-Programm zur Verfügung, das den umgekehrten Weg beschreitet:
» weiterlesen
Selbst das romantischste Sonnenuntergangsbild kann unter einem Schwarzen Loch in der Komposition leiden. Was zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht weggelassen werden kann, sollte man später nicht im Schwarz zu ersäufen versuchen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Brünisholz). – Nikon D50 – 1/125s – f/11 – ISO200 – 10mm
Kommentar des Fotografen:
Sonnenuntergang im Neuenburgersee. Eingefangen in der, leicht zugefrorenen, Gampelenbucht.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Michael Brünisholz:
Ein Sonnenuntergang am Strand – eines der am häufigsten fotografierten Szenen seit Erfindung der Fotografie. Dieses Foto ist zum Teil ein Beispiel für ein typisches Sonnenuntergangsbild. Einige Aspekte sind sehr gelungen:
» weiterlesen
Digitale Spiegelreflex und immer mehr kompakte Kameras können Bilder im sogenannten RAW-Format speichern. Es bietet wesentlich mehr Spielraum für Korrekturen und Kreativität – und ein paar deftige Nachteile, wenns um Speicherung und das Archiv geht.
Raw ist englisch und heisst soviel wie “roh, unbearbeitet”. Genau dafür – unbearbeitet – steht das “RAW”-Format bei digitalen Kameras.

Wie denn – die Fotos aus meiner Knipsbox sind “bearbeitet”? Oh ja – und wie. Wer sich mal in die Tiefen der Menüsteuerung seiner Kamera vorwagt, stösst auf einen Haufen Einstellungen von “Weissabgleich” über “Schärfe” bis zu “Brillianz” und dergleichen.
Während die Charakteristik einer Fotografie früher von der Wahl des Films und der Nachbearbeitung in der Dunkelkammer abhing, übernimmt in den Digitalen der eingebaute Prozessor einen Grossteil der Anpassung an äussere Umstände. Und wie jeder Computer ist er ziemlich beschränkt in seiner Wahrnehmung.
Davon kann ein Lied singen, wer schon mal im Schnee oder an einem Sandstrand fotografiert und dazu nicht das entsprechende Motivprogramm gewählt hat: Die Aufnahmen wurden flau und unansehlich. Und sie sind auch am PC kaum noch zu retten. Ausser, sie wurden als RAW fotografiert.
» weiterlesen