4 zufällige Bildkritiken zum Thema Schärfentiefe:
Alle 53 Artikel zum Thema Schärfentiefe auf fokussiert.com:
Ein Urlaubsbild leuchtet einem vom dem Bildschirm entgegen. Kräftige Farben, gestochen scharfe Konturen, große Tiefenschärfe. Wunderbar. Nur: Weniger wäre mehr.

Leserfoto: Sardischer Strand (© Thomas Schäubli). Canon PowerShot A85 – 1/1000s – f/3.5 – 3 – 5.4mm (35mm)
Profi Robert B. Fishman meint zum Bild von Thomas Schäubli:
Die klare Luft, der Sonnenstand (am Morgen oder Nachmittag) und die Farben der Landschaft lassen das Motiv kräftig leuchten: Blau, starkes grün und scharfe Kontraste, sehr viel Schärfentiefe. Ich spüre die Frische der Luft.
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Blumenbilder lassen sich genauso wie Porträts durch geringe Schärfentiefe in Vorder- und Hintergrund aufteilen. Regenwetter hilft ferner, die Blume in Szene zu setzen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Julian Schrader). – Minolta DiMAGE A1 – 1/40s – f/3.5 – ISO 125 – 43mm
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Julian Schrader:
Dies ist ein hübsches Foto. Schöne Farben und eine gute Blendenwahl ergänzen sich, um Aufmerksamkeit zu erregen. Der bedeckte Himmel erzeugt ein fast perfektes, diffuses und gleichmäßiges Licht, das keine harten Schatten wirft.
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Kompakte Digitalkameras haben einen unüberwindbaren Nachteil gegenüber Spiegelreflex und andern Digitalkameras mit grossem Sensor: Sie bringen zu viel Schärfe in die Tiefe.
(“Separatdruck” eines Abschnitts aus einem bereits veröffentlichten Testbericht)
Gestaltete Raumtiefe: Wenn die zuckerbestreuten Erdbeeren…
Immer mal wieder werde ich gefragt, warum ich mich mit einer vier Kilo schweren Spiegelreflexkamera von der Grösse einer kleinen Katze abschleppe, wo doch inzwischen selbst die kleinsten Digitalen 10 Megapixel auf den PC bringen und “hervorragende Bilder machen”.
Die Antwort ist: Weil ich das Bild gerne selber mache, und das kann ich mit einer Kompakten nur beschränkt. Denn das Bild “macht” in erster Linie die Komposition, und eines der Gestaltungselemente ist die Schärfentiefe. Und das fällt bei den Kompaktkameras fast vollständig weg.
Denn diese eine Bildebene, die vor allem bei Tele-Aufnahmen als einzige scharf ist, während Vorder- und Hintergrund verschwimmen; die sich mit Fachkameras und Anti-Scheimpflug gar schräg stellen lässt oder durch nachträgliche Verstärkung verblüffende Effekte erzeugt, hängt direkt mit der physikalischen Brennweite einer Kamera zusammen.
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