Mit Belichtungs- und Blitzsynchronzeiten lassen sich vermeintlich banale Motive in abstrakte Kunstwerke verwandeln.
Kommentar des Fotografen:
Durch den Einsatz einer langen Blitzsynchronzeit wollte ich dem Mohn der sich im Wind bewegte eine gewisse Dynamik verleihen es würde mich sehr interessieren wie das Ergebniss von euch gesehen wird und was ich beim nächsten mal besser machen könnte vg F.P
Peter Sennhauser meint zum Bild von Friedhelm Peters:
Du hast das Bild in der Kategorie “abstrakt” eingereicht und strebst demnach selber nicht nach einer “Blumenfotografie”.
Die Aufnahme hat etwas Gewinnendes, weil sie auf den ersten Blick nicht sofort preisgibt, was sie darstellt – oder wie sie entstanden ist.
» weiterlesen
Sommer und Wetter und Futter rund um den Globus.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
In England werden Nacktbilder von Madonna aus dem Jahr 1979 in einer Ausstellung präsentiert. Geldmacherei oder willkommene Werbung für kunstvolle Aktfotografie?
Nicht nur Lee Friedlander, auch anderen Fotografen hat Popstar Madonna Ende der siebziger Jahre in new York Modell gestanden (und gelegen, und gesessen) – und zwar damals schon sehr freizügig, um mit dem mageren Honorar von umgerechnet rund 90 aktuellen Dollars ihre Tanz- und Gesangsausbildung zu finanzieren. Jetzt werden in London rund 30 Madonna-Akte des Fotografen Martin H. M. Schreiber gezeigt.
Aktaufnahmen sind ein beliebtes Genre der Fotografie, und ein gewisser Reiz besteht bestimmt auch darin, dass sich Kunst hier auch vom grossen Wust an Schmudelkram abheben muss.
» weiterlesen
Ein gutes Food-Foto erweckt beim Betrachter, auch dem nicht hungrigen, einen unbändigen Appetit auf die gezeigte köstliche Speise oder das verlockende Getränk. In dieser Hinsicht gibt es bei diesem Foto viel zu verbessern.
Kommentar des Fotografen:
In der Adventszeit habe ich selber Pralinen gemacht. Das Christkind hat mir eine Canon EOS 1000D unter den Weihnachtsbaum gelegt, mit der ich meine ersten Gehversuche unternommen habe und die Pralinen fotografiert habe.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Barbara Krausz:
Die Fotografin hat zu Weihnachten eine digitale Spiegelreflexkamera geschenkt bekommen und dieses Foto ist eins der ersten Versuche. Lange habe ich überlegt, ob es fair ist, deshalb jetzt gleich harsche Kritik zu üben.
Da ich jedoch davon ausgehe, dass jemand, der sein Foto zu einer Bildkritik einsendet, nicht automatisch Lobhudelei erhofft, sondern an einer ehrlichen Meinung interessiert ist, die bei den weiteren Fotoversuchen hilft, folgt nun “starker Tobak”:
» weiterlesen
Für einmal weniger fotografisch als inhaltlich spannende Bilder aus dem Newsstrom des gestrigen Tages.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
Wenn ein Bild von inhaltlichen Kontrasten lebt, muss alles daran gesetzt werden, sie zu betonen. Vor Ort und im Photoshop.
Kommentar des Fotografen:
April 2009, Mailand. Im entlegenen Winkel einer Tiefgarage stieß ich zufällig auf dieses bemerkenswerte Bild: Ein Szenario wie aus einem Film wo ein Autofreak an seinem Auto bastelt. Um den Kontrast zwischen blankpoliertem Sportwagen und der schäbigen Werkstatt noch stärker hervorzuheben, habe ich mit Photoshop die Sättigung der Werkstatt etwas verringert und dem Bild ein leichtes Rauschen zugefügt.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Daniele Capra:
Ein Raubtier in seinem schäbigen Käfig, ein Ritter im Verlies, ein Relikt der Verbrauchsgesellschaft nach der ökologischen Apokalypse – der Interpretationen für dieses Bild gibt es viele. Der inhaltliche Kontrast stimmt aber leider nicht mit dem technischen überein.
» weiterlesen
Sie ist schwer zu erklären, die Faszination, die von Kriegs- und Konfliktbildern ausgeht. Sind wir eben doch alle Voyeure?
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
Die Camera Imago ist wohl eine der größten Kameras, die es in der Welt gibt. Wer sie für ein Selbstporträt betritt, erhält ein lebensgroßes Bild von sich selbst.
Aktuell ist im Altonaer Museum in Hamburg eine Auswahl von Bildern aus der begehbaren Kamera zu sehen, seit ihrer Entstehungszeit 1972 bis heute: Porträts, Modefotografien und fotogrammartige Arbeiten.
» weiterlesen
Im Ausland verfällt man schnell der Exotik. Jedoch macht Exotik noch lange kein gutes Bild.
Kommentar des Fotografen:
Ganz früh morgens in einem Dorf bei Tadlo (Laos). Das Kind war etwas erschreckt von der Kamera, die Oma hat sich aber gerne Ablichten lassen, und hat mir nach dem Bildbetrachten sogar ein schwarzes Betelnuss Lächeln geschenkt. Mich hat der Kontrast begeistert; bei uns beginnt man den Tag mit Kaffee und Brötchen, dort mit Reis, Nüssen und Tabak (oder gar Opium?).
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Philipp Meier:
Dies ist ein Paradebeispiel für Bilder aus dem Urlaub. Man ist fasziniert von fremden Ländern und Menschen und fotografiert wild und ohne Unterlass alles und jeden. Das ist auch genau richtig. Der erste Schritt ist getan, und das ist das Wichtigste:
» weiterlesen