Top HDR Photomatix 3.0 im Test:
Hohe Kontraste reduzieren

Wolf-Dieter Roth, 4. Januar 2009 um 10.43 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Photomatix, die bekannteste HDR-Software, ist inzwischen in der Version 3.0 verfügbar. Wie schwer ist das Programm ohne große Einarbeitung bedienbar?

Glasfenster und Innenraum brauchbar belichten? Fall für HDR

HDR-Fotografie wurde 2008 von der Allgemeinheit entdeckt und in der Folge etwas gehypt.

Solange die Kameras diese Funktionen nicht selbst anbieten, dürfte das Verfahren für den Normalfotografen zu kompliziert und unnötig sein.

Doch in bestimmten Situationen kann HDR - oder auch HDRI (High Dynamic Range Imaging) - interessantere und bessere Bilder erzeugen.

Damit das Spaß macht, ist es wichtig, daß eine HDR-Software einfach zu bedienen ist - weil man sie eben nur gelegentlich einsetzt. Kann Photomatix 3.0, eines der bekanntesten speziellen HDR-Programme, dies bieten?

Wir haben die Software ausgiebig getestet und verschiedene Anwendungsmuster untersucht:

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Test Nikon D90:
Filmwunder für geschickte Hände

Peter Sennhauser, 6. Januar 2009 um 12.05 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Im Alltags-Test für Video schlägt sich die mit Lorbeeren überhäufte Nikon D90 Spiegelreflex mit HD-Videokapazität ordentlich. Bloss die Handhabung ist sehr gewöhnungsbedürftig: Die Kamera sorgt für hochwertige Videos, der Kameramann schnell für eine Wackel-Partie.

Testvideos im Original am Posting-Ende (Anmerkung: Zwei weitere folgen im Lauf des Tages - ich bin am Hochladen: Die Dinger sind heftig gross)

In der Regel ist bei Geräten, die für einen Zweck gebaut wurden und als Dreingabe noch einen anderen beherrschen, meist auch in dieser Reihenfolge von den Eigenschaften die Rede.

Nicht so im Falle der Nikon D90. Die Prosumer-Spiegelreflex weist als Fotokamera zwar einige äusserliche Vereinfachungen gegenüber dem Semiprofi-Modell D300 auf, von dem sie abstammt. Technisch aber, und vor allem in Sachen Bildqualität, ist sie praktisch mit der grösseren Schwester identisch, wenn man den Testberichten der Fachmagazine glaubt. Aber sie kann etwas mehr:

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Die Krähe:
Foto Noir

Peter Sennhauser, 6. Januar 2009 um 11.11 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Die Annäherung an bestimmte Genres der Fotografie oder des Films ist eine ideale Methode, um rasch Effekte und ihre Ursachen zu erkennen.

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild habe ich bei einer kleinen Fototour in Böblingen gemacht. Unter dem Baum lag Fallobst, das die Krähen gefressen haben, dann musste ich nur noch so lange warten bis die Krähe an der perfekten Stelle war.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Johannes Senn:

Die Zwischensequenz aus einem Film Noir. So wirkt dieses Bild auf mich, und das ist zweifelsohne, was seinen Reiz ausmacht:

Wir alle kennen diese triste Stimmung, hören die Krähen Krächzen und den Wind leise säuseln, während die Dämmerung über den Friedhof herabs.. - oha. Nun, es ist kein Friedhof. Aber der Stimmung nach könnte es einer sein.

Drei Dinge machen das Bild motivseitig aus: Krähe, einsamer Baum, Acker. Keines dieser Elemente allein würde eine Aussage ergeben:

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24 Stunden:
Stadt- Land- Schaften

Peter Sennhauser, 6. Januar 2009 um 8.51 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Schnee, Menschenmassen, Fahrzeuge oder eine neue Perspektive können Landschaften und Städten ein gänzlich anderes Aussehen verleihen.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Reportage:
Die Summe der Möglichkeiten

Peter Sennhauser, 5. Januar 2009 um 15.20 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Feature- oder Reportage-Fotografie ist mehr als die blosse Dokumentation, die bei Pressefotografie häufig im Vordergrund steht. Ein Lehrstück in perfekten Variationen eines Themas.

Bei der Durchsicht der aktuellen Agenturbilder bin ich heute auf diese Serie von Itsuo Inouye gestossen. Sie zeigt japanische Bogenschützen an einem “Yabusame”, gewissermassen einem Samurai-Schützenfest.

Die Aufnahmen vom November 2008 fallen nicht nur durch die prächtigen Motive auf. Die Serie ist in mehrfacher Hinsicht grossartiges Anschauungsmaterial:

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Tropfenblatt:
Flaches Makro

Peter Sennhauser, 5. Januar 2009 um 11.06 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Makro- und andere Aufnahmen kleiner Dinge bringen die ungewohnte “Perspektive” einer originellen Fotografie naturgemäss mit. Das heisst nicht, dass man nicht mit kompositorischen Mitteln noch mehr herausholen könnte.

Kommentar der Fotografin:

Vor kurzem bei Regen im Wald aufgenommen mit Sony Cybershot DSC-P100, Kontrast etwas erhöht. Ich versuche weiterhin, Natur so zu fotografieren, dass der eigentliche Gegenstand in den Hintergrund tritt und etwas anderes sichtbar wird. Dazu benutze ich auch, wie hier, das Makro. Das kürzlich in der Bildkritik gezeigte Studiobildniss eines Mannes hat mich animiert, dieses ähnlich aus dem Schwarzen heraus tretende Bild hochzuladen. Leider erzählen meine Bilder noch immer keine Geschichten, aber vielleicht sind sie schon etwas geheimnisvoller? Für mich sieht das Blatt erstaunlich ledrig aus und die Wassertropfen unwirklich plastisch, das gefällt mir.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Corinne Zalka Schweizer:

Ein gelungenes und auch originelles Bild, das Deinem Anspruch, den eigentlichen Gegenstand in den Hintergrund treten zu lassen, zweifellos gerecht wird. Tautropfen auf einem Blatt haben wir zwar schon hundertfach gesehen - aber selten auf einem verdorrten Laubblatt:

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24 Stunden:
Winter

Peter Sennhauser, 5. Januar 2009 um 6.00 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die kalte Jahreszeit bringt Motive jenseits der verschneiten Weihnachtslandschaft. Dampfende, ausgelassene, sportliche und verzweifelte Menschen.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

24 Stunden:
Sonntag.

Peter Sennhauser, 4. Januar 2009 um 11.28 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Welt in Aufruhr und Bewegung an diesem Sonntag. Ein beinahe unerträgliches Nebeneinander.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

24 Stunden:
Konflikt

Peter Sennhauser, 3. Januar 2009 um 9.22 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Gaza, Israel, Blutvergiessen und Proteste rund um die Welt beherrschen den Strom der Nachrichtenbilder. Neben den dramatischen Bildern hat wenig anderes Platz.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Tapetenwald:
Immanente Abstraktion

Peter Sennhauser, 2. Januar 2009 um 11.38 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Wenn der Reiz eines Motivs in seinen zu Abstraktion führenden Elementen liegt, muss sich der Fotograf fragen, ob er dagegen ankämpfen oder sie voll ausnutzen will.

Kommentar des Fotografen:

Ziel: Reminiszenz an die gute alte Fototapete, die wohl ausgestorben ist…. oder dann etwas für Leute, die lieber schauen statt Drogen zu nehmen - aber den gleichen Effekt haben möchten. Aufgenommen im November 2007 im Naturschutzpark Padule di Fucecchio, Toskana, Italien.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Jean-Pierre Ritler:

Deine selbstgestellte Aufgabe hast Du zweifelsohne gut gelöst. Die Aufnahme wirkt wie eine Prüfaufgabe fürs Auge - und zugleich etwas altbacken, ganz wie die erwähnten Fototapeten.

Ich finde, es dabei zu belassen, wird dem Bild nicht gerecht:

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