4 zufällige Bildkritiken zum Thema Blitz:
Alle 8 Artikel zum Thema Blitz auf fokussiert.com:
Gänge ins Unbekannte und eine interessante Gebäudestruktur lassen uns mehr erwarten, als ein reines Situationsbild leisten kann.
Kommentar des Fotografen:
Die Aufnahme machte ich in der Ruine des Frauensanatoriums der Belitzer Heilstätten. In all dem Verfall und der düsteren Atmosphäre reizte mich die Anziehungskraft des Lichts in dem verfallenen Treppenaufgang, wie die Hoffnung auf einen Ausweg.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Bodo Viebahn:
Was haben alte Gebäude an sich, dass sie so viele von uns zum Fotografieren animieren? Selbstverständlich haben sie dieses Unbekannte, dieses mysteriöse Flair. Wir sehen sie an und fragen uns, wie es passiert ist, dass sie in so schlechtem Zustand geraten sind, wer darin gelebt oder gearbeitet hat und wer die Arbeiter waren, die jeden Ziegelstein an Ort und Stelle gebracht haben.
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Ein spannendes Bild für Weitwinkelfanatiker, die sich nicht vor ungewolltem Weichzeichnen fürchten. Kleinigkeiten können der Aufnahme zuträglich sein - oder beim nächsten Versuch beachtet werden.
Kommentar des Fotografen:
Aufgenommen bei einer Wanderung im Puschlav auf der Alp Somdoss. Die Kühe in dieser wilden Landschaft haben mich gefesselt, und so habe ich probiert diese möglichst spannend aufs Bild zu bekommen. Das vorliegende Foto gefällt mir persönlich sehr gut, allerdings ist es irgendwie noch nicht ganz perfekt. Nur wieso? Ich bin z.B. nicht ganz sicher, ob die Schärfe gut liegt. Die Nachbearbeitung ist leider (noch) mein Manko. Aufgenommen mit Nikon D80 und Sigma 10-20, Rest siehe EXIF. Danke!
Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Urs Bänninger:
Ich finde dieses Bild auch ziemlich klasse. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich ein ausgesprochener Weitwinkelliebhaber bin. Hier habe ich beim Ansehen schon das Gefühl, dass mir gleich die Milchviehzunge entgegenschnellt und über die Linse schleckt, was beim nächsten Bild einen schönen Weichzeicheneffekt gäbe…
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Zwei sehr verschiedene, konträre Elemente in einen Kontext zu setzen, ist oft eine effektive Art, um einem Foto ein Gefühl von Stimmung und Atmosphäre zu geben.
Kommentar des Fotografen:
Astragebäude in Hamburg, in neuem Quartier zwischen Reeperbahn und Landungsbrücken. Idee war, die etwas verlorene Stimmung zwischen diesen neuen Häusern einzufangen.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Jan-Alexander Milz:
Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie verschiedene Leute ähnliche Szenen oder Objekte sehen, und wie sie abstrakte Konzepte oder Gefühle visuell interpretieren:
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Blitzaufnahmen sind eine eigene Kunst. Und vor allem bei Porträts schadet der Scheinwurf häufig mehr, als er nützt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Sennhauser). - Olympus E10 - 1/100s - f/2.2 - ISO 80 - 28mm (108mm KB)
Kommentar des Fotografen:
Ein Foto von Lilian von 2002, über die Decke geblitzt mit dem Aufsatzblitz. Das harte Licht betont die Künstlichkeit der dunkelroten Haarfarbe (Lilian ist blond), die graublauen Augen sind grauer geworden, den Blick finde ich absolut faszinierend. Es ist nicht einfach, meiner Freundin ihre Schönheit zu vermitteln. Sie sieht sich grundsätzlich anders. Aber dieses Bild präsentiert sie auch für mich anders, skeptischer, spöttischer, souveräner als sonst. Meine Freundin ist meine Traumfrau hier, und ich habe das Bild gemacht… Leider ist der Schärfebereich nicht bei den Augen, wo er hingehörte, zumal mit der benutzten Blende und dem seitlich abgedrehten Kopf nicht alles zu erfassen gewesen wäre.
Profi Robert B. Fishman meint zum Bild von Michael Sennhauser:
Du siehst Deine Freundin natürlich ganz anders als die Btrachter dieses Bildes, die sie nicht kennen. Dennoch:
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Leserbilder in der Profi-Kritik:

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Karin Rindlisbacher). - Canon A1 - Keine Exif-Daten vorhanden
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Karin Rindlisbacher:
Ich würde vermuten, dies ist ein spontanes Porträt von jemandem, den die Fotografin gut kennt. Es gab eine Offenheit und Vertrauen zwischen ihnen, die sich zwischen Fotograf und Objekt normalerweise nicht leicht und schnell ergibt.
Je mehr Zeit man mit Menschen verbringt, desto offener werden sie natürlich, was einem die Gelegenheit zu einem persönlicheren Porträt gibt. Allerdings schränkt der geringe Kontrast und Staubflecken den Ausdruck dieses warmen Porträts ein:
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Vertex von Presslite macht mit zwei individuell einstellbaren Spiegeln eine Vielzahl an Lichtoptionen mit einem einzigen Blitzgerät möglich.

Der “Vertex” von Presslite verspricht völlig neue Licht-Modellier–Möglichkeiten. Er macht aus einem Blitz drei. (© Presslite)
Diffusoren für Aufsteck-Blitzgeräte sind in allen Formen und Materialien verfügbar - vom abgewinkelten Reflektor bis zum aufblasbaren Streu-Kissen. Die kalifornische Firma Presslite stellt jetzt ein neues System vor, das weit mehr Möglichkeiten verspricht, als das Blitzlicht ungezielt zu verteilen:
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Nächtliche Langzeitaufnahmen könnten häufig einen Aufhellblitz - meist auf dem Vordergrund-Objekt - vertragen. Alternative wäre die Lightbrush-Technik.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Oliver Raupach). - Canon EOS 350D - 25s - f/13 - ISO100 - 18mm (27mm)
Kommentar des Fotografen:
Das Bild ist eine nächtliche Langzeitaufnahme und zeigt das Trojanische Pferd vor der Antikensammlung in München. Belichtungsdaten siehe EXIF. Das Bild ist als Teil einer Belichtungsreihe entstanden - hier plus 2/3.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Oliver Raupach:
Dieses Foto hätte sehr von einer etwas anderen Perspektive, einem grösseren Weitwinkel und einem Blitz, der das Holzpferd aufhellt, profitiert.
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Bei einer Langzeitbelichtung in einer dunklen Umgebung - oder wenn eine gewisse Dynamik im Bild gewünscht ist - hält ein Blitz einen Moment besonders scharf und deutlich fest, während der Rest des Fotos durch Bewegungsunschärfe verwischt. Dabei kann der Fotograf entweder auf den 1. oder den 2. Verschluss blitzen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Christoph Wolter). - Canon EOS 30D - 1/15s - f/2.8 - ISO100 - 53mm (78mm)
Kommentar des Fotografen:
Entstanden beim Versuch, Emotionen zu fotografieren.
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Christoph Wolter:
Nun, der Versuch ist sehr gut gelungen. Das Gesicht und die Mimik der jungen Frau lassen keinen Zweifel an der Emotionalität der Situation. Auch die geöffneten Hände der zweiten Frau unterstützen die Dramatik nicht unerheblich. Vor allem aber die technische Herangehensweise überzeugt:
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