Thema: Ausdruck

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Ausdruck:


 

Alle 19 Artikel zum Thema Ausdruck auf fokussiert.com:

Leserfoto:
Haustierfotografie – Hund um High Noon

“Schlechte” Lichtverhältnisse sind nicht immer von Nachteil.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Jörg Oertel).

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Kommentar des Fotografen:

In vollem Lauf fotografiert. Das Highlight einer Serie von 15 Aufnahmen.
Nikon D300s, Sigma 70-200/2,8, ohne OS, Helle Mittagssonne, 1/2500sec, Blende 4,5, Blendenautomatik, ISO 200, Brennweite 200mm,
Autofokus und Belichtungsmessung: spot, zentral.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Jörg Oertel:

Dein Foto hat bei mir ein dickes Grinsen aufs Gesicht gezaubert. Der Hund – Australischer Schäferhund? – sieht so komisch aus, daß ich an Deinem Bild nicht vorbeikonnte, wenn auch Haustierfotografie nicht so mein Ding ist. » weiterlesen

Einführung in die Street Fotografie/Straßenfotografie – Teil 2/4:
Muß Street kompositionell/technisch perfekt sein?

Nach meiner Begriffsbestimmung steht Perfektion nicht im Vordergrund. Viele Street Aufnahmen sind kompositionell und technisch perfekt, aber viele sind es eben nicht. Doch da sie die Zeit und den Ort so perfekt eingefangen haben, akzeptiert man es als Kompromiß.


Es existiert beispielsweise ein Foto von Helen Levitt von circa 1940, das einen kleinen Jungen und ein etwa gleichaltriges Mädchen beim Tanzen auf der Straße zeigt. Sie haben die Arme erhoben, selbstvergessen, und scheinbar nicht bemerkt, daß sie fotografiert wurden. Der kleine junge ist Afroamerikaner, das Mädchen weiß – und in einer Zeit, als es verpönt oder mancherorts gar verboten war, sich mit jemandem der anderen „Rasse“ abzugeben, ist das Foto deshalb noch bemerkenswerter. Es ist auch beim genauen Hinsehen etwas unscharf, aber sonst so perfekt eingefangen, daß diese Unschärfe dem Bild keinen Abbruch tut.
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Ralph Gibson:
Der Schlafwandler in Berlin

Ralph Gibson ist neben Diane Arbus und Garry Winogrand einer der bekanntesten Vertreter der New Yorker Photoszene. Mit seinen surreal-metaphysischen Schwarz-Weiß-Arbeiten gab er den 1960er und 1970er Jahren einen gestalterischen Ausdruck, wirkte stilbildend und vereinte in seinem Medium verschiedene künstlerische Stilrichtungen. Eine seiner bekanntesten Publikationen ist der 1970 erschienene Bildband «The Somnabulist». In der Berliner Galerie «Camera Work» sind vom 16. Juni bis zum 4. August 60 Arbeiten aus seinem Schaffen zu sehen.

Ralph Gibson: Leda, 1974
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Paar vor Mauer:
Was ist das Motiv?

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht – oder das eigentliche Motiv vor lauter Motiv.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Stefan Plüss).

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© Stefan Plüss SONY – DSC-HX5V – 1/160 – f 5.5 – ISO 125 – 425mm –

Kommentar des Fotografen:

Aufgenommen letzten November in Istanbul. Bei der Wegfahrt vom Hafen habe ich wenig vorbereitet diese Bild mit meiner kleinen Sony Cam geschossen. Das Bild habe ich in Lightroom entwickelt. Ich finde das Bild zeigt eine Seite des Islam die die meisten Leute nicht kennen. Die zwei haben sich hinter dieser schönen Mauer vor den neugierigen Blicken der Passanten versteckt und sind, wie man sehen kann sehr glücklich. Das Bild ist einfach aber es sagt sehr viel aus. Danke für eure Kritik! Ich freue mich schon drauf. Beste Grüsse Stefan Plüss

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Stefan Plüss:

Dein Foto fiel mir vor allem wegen der auffälligen Mauer ins Auge. Die Farben in den Steinen, ihre Anordnung im Bild. Ein Motiv, an dem man schwer vorbeikann. Ein schöner Schnappschuß von einem interessanten Motiv, insgesamt gut komponiert.

Denn das ist für den Betrachter hier der Hauptanzugspunkt – die Mauer.

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Im Hut des Zauberers

Der Besuch einer Zauber-Show hinterlässt oft offene Münder und ratlose Gemüter. Wie macht der das nur? Magie? Dieses Gefühl beim Anblick eines Zauberers wurde gut in diesem Foto eingefangen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Tas Hack).

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Kommentar des Fotografen:

ein befreundeter Zauberer sucht in seinem “Zylinder ohne Boden” nach dem Hasen…

Blende F/2,6
1/30 Sek Belichtungszeit
7mm Brennweite
Iso 100
Blitz automatisch

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Tas Hack:

Nanu? Wo waren die ganzen Häschen versteckt, die der Zauberer da aus dem Zylinder zieht? Und wieso flattern auf einmal unzählige Tauben durch die Luft? Der Besuch einer Zauber-Show hinterlässt oft offene Münder und ratlose Gemüter. Wie macht der das nur? Magie?

Die Spannung, den “Zauber” und Humor, den man erlebt, wenn man einem Zauberer zuschauen kann, hat Tas Hack in diesem Foto festgehalten. Gelungen ist das Bild auf mehreren Ebenen, die wir uns nacheinander ansehen wollen.

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Strassen-Stillleben:
Erinnerung an ein Gemälde

Bilder können uns an Gemälde erinnern, die wir schon gesehen haben. Diese Aufnahme von Simone Naumann entwickelt einen sehr starken, fast malerisch wirkenden Ausdruck und erinnert so an ein Gemälde von Edward Hopper.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Simone Naumann).

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Kommentar der Fotografin:

Dieses Bild wurde in München im Studentendorf hinter dem Olympiapark aufgenommen. Das Zusammenspiel von Exterieur und Intereur verleiht dem Bild eine große surrealistische Wirkung. Eine große Schärfentiefe, sowie die Nutzung des vorhandenen Lichtes (Kunstlicht) soll den Bildcharakter unterstreichen.

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Simone Naumann:

Gewisse Bilder rufen bei mir sofort Assoziation zu Gemälde wach, die ich kenne und schätze. Diese Aufnahme von Simone Naumann mit ihrem gekonnten Spiel der geometrischen Flächen, der Farben und des Lichts, erinnerte mich sofort an das Gemälde “Nighthawks” von Edward Hopper (1882-1967):

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Amazonen:
Lebenskraft pur

Der Bildband «Amazonen – Das Brustkrebsprojekt von Uta Melle» (Kehrer Verlag) ist eine Wucht. Fotografisch wie inhaltlich. Ein Buch, das schonungslos eine Seite des Lebens präsentiert, die oft genug verdrängt wird.

Es ist ein offenes, ein engagiertes, ein ehrliches Buch. «Amazonen» zwingt zum Hinschauen auf diese, im ersten Moment verstörenden, Bilder. Sukzessive ziehen die Fotos und die Texte Mann und Frau in ihren Bann, bis zum Schluss die Lebensfreude und Lebenskraft der dargestellten Frauen jeglichen optischen Makel beiseite schieben, nebensächlich, unkenntlich machen. Am Ende bleibt eine auf Selbstbewusstsein basierende Schönheit und Erotik, die jede auf Hochglanz polierte und retuschierte Busen- und Po-Erotik als das offenbart, was sie ist: eine langweilige Chimäre.

«Amazonen - Das Brustkrebsprojekt von Uta Melle»
Uta©EstherHaaseUrsula©EstherHaaseElena©JackieHardtDemo©EstherHaase
Cover-AmazonenAnneCecilyaLina©EstherHaase

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Kinderporträt:
Das grosse Staunen

An Menschen faszinieren uns die Augen – und wenn sie glänzen und leuchten, ist ein gutes Bild schon fast passiert.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Dominik Knoll).

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Kommentar des Fotografen:

Hallo, ich bin 18 Jahre und noch am Anfang meiner Fotokarriere. Dieses Bild nahm ich auf meinem letzten Urlaub in Mittelamerika auf. Es zeigt meinen einjährigen Gastbruder bei dessen Familie ich 2 Wochen leben durfte.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Dominik Knoll:

Ein kleiner indigener Junge blickt in diesem recht spärlich erleuchteten Bild direkt in die Kamera. Die rechte Schulter leicht vorgeschoben, den Mund halb geöffnet, staunt das Kind dem Fotografen entgegen. in den übergrossen Augen sind ebenso grosse Lichtreflexe in waagerechter Form sichtbar, die von einer natürlichen Quelle – beispielsweise einem Fenster hinter dem Fotografen – herrühren zu scheinen.

Es ist eine Binsenwahrheit:

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Nachttischlampen-Foto:
Stimmungsvolles Licht

Ein guter Fotograf kann mit jeder Kamera gute Bilder machen, und oft bringen Improvisationen erst den gewünschten Erfolg. Luana Colaci ist es gelungen, auch mit einfachsten Mitteln eine sehr stimmungsvolle Aufnahme ihrer Freundin aufzunehmen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Luana Colaci).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Luana Colaci).

Kommentar des Fotografen:

Mein Bild ist entstanden, während ich versuchte, gute und spezielle Bilder von meiner Freundin für den privaten Gebrauch zu schiessen. Ich habe experimentiert, und da ich als Fotoausrüstung nur meine Nikon d5000 mit einem Objektiv habe, beleuchtete ich das Bild mit einer Tischlampe.

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Luana Colaci:

Möchten wir ein stimmungsvolles Porträt einer jungen Frau machen, so haben wir zwei grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten:

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Porträt:
Das Wesentliche im Blick

Wie ein altes Jazzer-Porträt wirkt dieses schlichte Personenbild, das dennoch wirkungsvoll ist.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Alex Fechner).

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Kommentar des Fotografen:

Berlin – Jan. 2011

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Alex Fechner:

Porträts, die einfach aussehen, haben manchmal ihren besonderen Reiz. So auch hier. Zu sehen ist ein junger afrikanisch aussehender Mann mit einer Art Hut, der leicht melancholisch nach links schaut. Mehr gibt es auf dem Foto nicht zu sehen und trotzdem ist es sehr reizvoll:

Der Grund ist eben genau diese Reduzierung auf das Wesentliche:

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