Deanna Templeton:
Zeichen auf der Haut

Zeichen, Namen, Markenlogos kritzeln Skater in Kalifornien ihren Fans auf die Haut. Deanna Templeton hat diese Szene fotografiert und zeigt die Bilder jetzt in Düsseldorf.

Deanna Templeton: ohne Titel

Deanna Templeton: ohne Titel

“Scratch My Name on Your Arm” – so heißt die Ausstellung im NRW-Forum ab 4. April. Die Bllder zeigen zeigen junge Skateboard-Groupies, die ihre Körperteile ihren Idolen aus der Skateboardszene überschreiben – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

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24 Stunden:
Tel Aviv

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder keystone)

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder keystone)


Tel Aviv, gesehen durch die Linse des israelischen AP-Fotografen Oded Balilty.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Olympus E-30 im Test:
Fragwürdige Dunkelbelichtung

Um bei Langzeitbelichtungen fehlerhafte “Hot Pixel” zu eliminieren und das Sensorrauschen zu reduzieren, kann bei den meisten DSLR in einer zweiten Phase ein Dunkelbild aufgenommen und vom Originalbild subtrahiert werden. Der Nutzen wird allerdings oft angezweifelt. Wir haben an der Olympus E-30 mit einer ausführlichen Testreihe nachgetestet.

Die Olympus E-30 kennt Rauschminderung und Rauschunterdrückung (Bild: W.D.Roth)

Die Olympus E-30 kennt Rauschminderung und Rauschunterdrückung (Bild: W.D.Roth)

Praktisch jede bessere digitale Spiegelreflexkamera hat zwei Mechanismen zur Rauschunterdrückung: Der eine versucht, das normale Sensor- und Verstärkerrauschen der Elektronik zu vermindern. Dazu wird mit einem mehr oder minder guten Algorithmus das Bild “entschärft”, weichgezeichnet. Gut ist die Funktion, wenn es dabei nicht sichtbar unscharf wird.

Bei der Olympus E-30 nennt sich diese Funktion “Rauschunterdrückung” – sie kennt die Stufen “Aus”, “Weniger”, “Normal” und “Stark”. Wie stark das Rauschen bei den verschiedenen Empfindlichkeiten ist und welche Einstellung hier sinnvoll ist, zeigen wir in einem anderen Beitrag.

Der andere Vorgang heißt bei der Olympus E-30 “Rauschminderung”:

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Pferderennen:
Künstlerisch künstlich

Nachträglich mit Photoshop eingefügte Bildeffekte können aus manchem brauchbaren Bild einen Hingucker machen. Als “Dokumentation” darf sowas dann aber nicht mehr deklariert werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Matthias Willems).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Matthias Willems).

Kommentar des Fotografen:

Das Bild habe ich auf einer Pferderennbahn in Nordfrankreich aufgenommen. Mir gefielen hier vor allem die Farben und das Licht, welches ich nur minimal korrigiert habe. Den Bewegungsunschärfeeffekt jedoch habe ich nachträglich in Photoshop erstellt, weil ich es versäumt habe die Kamera bei der Aufnahme mitzuziehen. Ich finde dadurch wird das Bild noch dynamischer und spannender. Ich interessiere mich für Sportfotografie und versuche so viele Sportarten wie möglich abzulichten.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Matthias Willems:

Man muss bei diesem Bild hingucken: Die Dynamik ist mitreißend, die Farben im Fokus sind stechend. Und trotzdem bin ich mit der Aufnahme insgesamt so gar nicht einverstanden.

Wie, nicht einverstanden?

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24 Stunden:
Tagesmischung

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder keystone)

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder keystone)


Kunterbunte Mischung vom Geschehen des gestrigen Tags abseits der G20.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Gesichtserkennung:
Negativ ist nicht erkennbar

Eigentlich enthalten Negative genau dieselben Informationen wie normale Positiv-Bilder. Doch es ist kaum möglich, auf Negativen selbst gute Freunde zu erkennen.

Kameras können inzwischen auch gezeichnete Gesichter erkennen, hier die Olympus E-30 (Bild: W.D.Roth)

Kameras können inzwischen auch gezeichnete Gesichter erkennen, hier die Olympus E-30 (Bild: W.D.Roth)

Personen erscheinen uns auf Negativfilm gruslig, wie Zombies. Im Film “Der Omega-Mann” wurde genau diese Umkehrung ins Negative am Filmende als Gruseleffekt genutzt.

Doch warum gruselt es uns nicht nur, warum können wir außerdem auch die eigenen Familienmitglieder auf Negativfilm nicht erkennen, während es mit Alltagsgegenständen durchaus funktioniert? » weiterlesen

Blue Man Harcourt:
Spiel mit dem Feuer

Das Kopieren von Markenzeichen anderer Künstler und Kollegen sollte man vermeiden. Es kann schnell sehr teuer werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Steve Splittgerber).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Steve Splittgerber).

Kommentar des Fotografen:

Dies Bild entstand bei einer Reihe von Fotoaufnahmen in gemütlicher Langeweilerunde mit Freunden.

Profi Horst Kloever meint zum Bild von Steve Splittgerber:

Vom fotografischen Standpunkt ist dieses Bild keine Provokation. Es erreicht in keinem Fall die Intensität deiner anderen theatralischen Inszenierungen, von denen eine in der Bildkritik eines Kollegen schon gefeiert wurde. Es wurden sogar der Kultfilm Apocalypse Now und in einem Kommentar Brad Pitt als Vorbilder zitiert.

Und jetzt willst du dich gleichzeitig mit der Blue Man Group und dem legendären Pariser Porträtstudio Harcourt in den Ring begeben…

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24 Stunden:
G20-Proteste und Lenin

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder keystone)

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder keystone)


Für einmal fast monothematische Sammlung von Bildern der Demonstrationen gegen den G20-Gipfel in London.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Wohnzimmer-Galaxie:
Verfremdung mit Wow-Effekt

Warum in die Ferne schweifen? Ein kleines fotografisches Experiment lässt ein Bild entstehen, auf das die NASA neidisch wäre.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Görmann).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Görmann).

Kommentar des Fotografen:

Eine Glasfaserlampe im Stil der 60er/70er-Jahre, direkt von oben fotografiert. Die Lampe sollte nicht sofort erkennbar sein, aber auch nicht völlig abstrakt wirken. Ich benötigte diverse Versuche für Belichtung (4s) und eine interessante Bewegung der Glasfasern. Die ganze Lampe sollte ruhig wie eine Galaxie wirken. Dennoch sollte in einigen Teilen dieses Universums auch Bewegung herrschen. Die Nachbearbeitung (in Aperture 2.0) beschränkt sich auf Beschnitt und Blaufärbung.

Profi Horst Kloever meint zum Bild von Michael Görmann:

Du bist einem Ereignis visuell ganz nahe gekommen, an dessen Darstellung und Erklärung heute hunderte Forscher fieberhaft arbeiten – dem Urknall. Der einfallsreiche Fotograf greift nicht zu den Sternen, sondern nimmt eine modische Glasfaserlampe, um einige Grundannahmen der heutigen Astrophysik sehr plastisch darzustellen.

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Lukas Roth:
Dokumentarisches und Unwirkliches

Lukas Roth arbeitet auf zwei Schienen: Architektur fotografiert er so dokumentarisch wie möglich. In seinen freien Bildern setzt er aus Schnipseln neue (Un)Wirklichkeiten zusammen.

© Lukas Roth: Ohne Titel (Aquarium), 2007

© Lukas Roth: Ohne Titel (Aquarium), 2007

Zwei aktuelle Ausstellungen zeigen die beiden verschiedenen Wege, die Lukas Roth verfolgt. Die eine – bei Camera Work in Berlin – heißt “Rekonstruktionen” und der Titel verweist auf die wiederhergestellte Wirklichkeit. Die andere – in der Stuttgarter vhs-photogalerie – heißt “Lukas Roth – Architekturfotograf”.

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