Lochkamera-Tag am 26. April:
Gemeinsam ohne Linse

Zum weltweiten “Tag der Lochkamera-Fotografie” am Sonntag, 26. April, gibt es auch in Deutschland eine Reihe von Workshops zum Mitmachen. Motto: gemeinsam ohne Linse.

Uwe Darmstädter: Tulpen. Kamera Canon 5D

Uwe Darmstädter: Tulpen. Kamera Canon 5D

Der Welttag der Lochkamera findet jedes Jahr am letzten Sonntag im April statt und wird von der ehrenamtlichen Organisation WPPD veranstaltet (englische Abkürzung für Worldwide Pinhole Photography Day, eben “Weltweiter Tag der Lochkamera-Fotografie”). Vereine und Fans bieten dazu rund um dem Globus Mitmach-Veranstaltungen an.

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24 Stunden:
Spiegelungen

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)


Spiegelungen lassen eine zweite, virtuelle Bildebene in Fotos entstehen (und Weitwinkel machen grosse Schnauzen noch grösser).

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Altherren-Fastfood:
Futter für Fotografen

Stagnation und Bewegung – und doch nicht zu viel von allem, das macht dieses Bild aus.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Stefan Groenveld).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Stefan Groenveld).

Kommentar des Fotografen:

Diese beiden netten Herren traf ich zufällig in einem besseren Hamburger-Restaurant in London. Der Kontrast zwischen dem jugendlichen Ambiente und den beiden älteren Herren, sowie ihr herzlicher Appetit sprang mir sofort ins Auge. Ich habe noch nie Menschen beim Essen fotografiert, denn das sieht immer “bescheiden” aus. Hier musste ich aber einfach diese Regel brechen. Ich habe sie freundlich gefragt, ob ich sie fotografieren dürfe und sie hatten nichts dagegen. Danke an Bob & John für ihr offenes Wesen. Die Aufnahme entstand mit meinem alten manuell zu fokussierenden 35mm f/1.4 bei f/2, um die nötige Schärfe mit einer guten Freistellung der Protagonisten zu ermöglichen.

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Stefan Groenveld:

Aus deinem Text lässt sich herauslesen, dass du die beiden Herren Bob und John direkt angesprochen hast, um sie zu fotografieren!?

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Pulitzerpreis Fotografie:
Obama und Haiti

Der Pulitzer-Preis für Pressefotografie wurde 2009 für die Schwarz-Weiss-Bilder der Situation auf Haiti nach dem Hurrikan Ike und für ein Feature über Barack Obamas Wahlkampf vergeben.

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)


Patrick Farrell hat mit 13 Jahren beim Versuch, eine Dunkelkammer einzurichten, das Badezimmer der 14köpfigen Familie in Miami ruiniert. Farell, heute 49, ist mehrfach preisgekrönter Pressefotograf des Miami Herald und hat soeben für seine Newsbilder von den Verwüstungen durch Hurrikan Ike auf Haiti den Pulitzerpreis erhalten.

Der Preisträger der zweiten Bildkategorie des Pulitzers, Foto-Feature, geht an Damon Winter von der New York Times für eine Serie über Barack Obamas Wahlkampf. Winter, 35, ist ebenfalls ein Fotograf mit langjähriger Erfahrung in vielen Bereichen der Pressefotografie, darunter Arbeiten über die Konflikte in Israel und Afghanistan.

24 Stunden:
Schlangestehen

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)


Menschen beim Schlangestehen in Indien und Südafrika: Optische Spannung entsteht durch Wiederholung genauso wie durch isolation.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Yellowstone:
Motivwechsel

Landschafts-Stilleben sind schwieriger zu gestalten als dramatisches Natur-Spektakel. Tiefe im Bild ist aber schon die halbe Miete.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Immo Lackschewitz).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Immo Lackschewitz).

Kommentar des Fotografen:

Lamare Valley, Yellowstone NP, September 2008. Ich hatte auf Wölfe gewartet, es kamen aber keine. So erschloss sich mir mehr und mehr das Land mit seiner überaus kargen, beeindruckenden Schönheit. Die vereinzelte Pappel und das Bergland im Hintergrund sind recht typisch für diesen Landstrich. An diesem Bild kam ich einfach nicht vorbei. Grafische Strukturen des mit 200mm gerafften Landes waren hilfreich. Konica Minolta Dimage A2, M-Modus, Bl.11, 1/30 sec

Peter Sennhauser meint zum Bild von Immo Lackschewitz:

Ein schönes Beispiel dafür, dass Landschaftsfotografie nicht unbedingt auf dramatisches Gewölk, einen Baumstrunk im Vordergrund und majestätische Berge im Hintergrund angewiesen ist:

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Zurück in die Zukunft:
Der Vietnam-Look

Was hat sich am fotografischen Prozess durch die neue Technik geändert? Betrachtungen anlässlich einer Ausrüstungs-Kleinmesse.

Ein echter Sportfotograf in fast freier WildbahnJedes Jahr lädt mein Fotohändler Calumet zu einer Hausmesse ein, um Fotografen die Möglichkeit zu geben, die digitalen Objekte ihrer Begierde in die Hand zu nehmen. Verschiedene namhafte Marken zeigen, was sie neues gezaubert haben oder seit Jahren schon anbieten. Im Gespräch mit den Vertretern von Nikon und Canon versuchte ich herauszufinden, ob deren Kameras heute etwas können, das mit Film nicht möglich war:

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24 Stunden:
Menschen in Bäumen

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)


Menschen in ungewohnten Ansichten vom Dienstag.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Hasselblad-Preis 2009 – Robert Adams:
Fotograf des Westens

Der amerikanische Fotograf Robert Adams hat den Hasselblad-Preis 2009 bekommen. Der Hasselblad-Preis gilt als Nobel-Preis der Fotografie.

© Robert Adams: Colorado Springs, Colorado, 1968

© Robert Adams: Colorado Springs, Colorado, 1968

Die Jury der Hasselblad-Stiftung hält Robert Adams für einen der wichtigsten und einflussreichsten Fotografen der letzten vierzig Jahre. Adams erhielt den mit 500.000 schwedischen Kronen (etwa 46.000 Euro) dotierten Preis in San Francisco. Im November dieses Jahres wird in Göteborg, Sitz der Hasselblad-Stiftung, eine Ausstellung mit seinen Bildern eröffnet.

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Spontanporträt:
Junges Gesicht

Es ist kein Problem, auf einem Foto langweiliges Licht zu haben, wenn das Motiv spektakulär ist. Auch ein langweiliges Motiv kann durch gute Lichtführung seinen Reiz haben. Aber wenn Licht und Motiv nicht reizen, fehlt etwas.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Hans Niemietz).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Hans Niemietz).

Kommentar des Fotografen:

Spontane Aufnahme, entstanden während eines gemeinsamen Frühstücks

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Hans Niemietz:

In die Kategorie der weder in Sachen Licht noch Spannung des Motivs auffallenden Bilder fällt leider auch dieses Kinderportrait. Das Tageslicht fällt weich von links und wird rechts – vielleicht durch helle Wände – nochmals aufgehellt. Nicht schlecht, aber auch nicht spektakulär.

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