Er ist sehr weit entfernt und liegt als Motiv so nah: Der Mond stellt Fotografen vor aussergewöhnliche Anforderungen. Dabei ist die korrekte Belichtung (fast) das kleinste Problem.

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Aufgehender Vollmond mit Jumbojet-Passage (Bildausschnitt). ISO 400, 400/600mm, Blende 5.6, 350/s. Klick aufs Bild: 1:1-Ansicht (pixelweise). Die “Unschärfe” ist eine Folge des flachen Aufnahmewinkels: Die aufsteigende warme Luft dicht über dem Boden zum Horizont hin erzeugt ein Flimmern. (© PS)
Der Faszination des Mondes kann sich wohl kaum ein Mensch entziehen – und schon gar kein Fotograf. Aber wer mit dem Erdtrabanten und der Kamera zu experimentieren beginnt, macht rasch zwei grundlegende Erfahrungen:
- Belichtungstechnisch sind Mondbilder ein Kinderspiel
- Künstlerisch sind Mondbilder eine Schlangengrube
Wie bitte? Wer mit der Kompaktkamera oder der automatischen Spiegelreflex schon einmal versucht hat, den “riesigen” Mond am klaren Firmament abzulichten, hat mit fast an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit enttäuschende Ergebnisse zu beklagen gehabt. Im Bild zu sehen war ein grosses schwarzes Nichts mit einem hoffnungslos überbelichteten weissen Punkt drin – je nach Teleobjektiv grösser oder kleiner. Warum?
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Faustregel, die besagt, dass bei normalem, sonnigem und gut beleuchtetem Motiv bei Aussenaufnahmen die Belichtung der Aufnahme bei Blende 16 und einer Verschlusszeit in Sekundenbruchteilen analog der ISO-Zahl korrekt ausfällt.
Bei einer Aufnahme mit ISO 100 bedeutet dies konkret f/16 – 1/100s
oder folgende Blenden/Verschlusszeitenkombinationen:
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In einer einzigartigen Kooperation zeigen das Münchner Filmmuseum und das Fotomuseum filmische Werke großer Fotografen.

Die enge Verwandtschaft von Fotografie und Film ist offensichtlich. Nicht umsonst sprechen Cineasten von herausragend “fotografierten” Filmen. Aber die beiden Medien folgen dennoch anderen Gesetzen und werden meist unabhängig voneinander betrachtet.
Dass die Liste der filmenden Fotografen jedoch länger ist, als wir gemeinhin dachten, zeigt nun eine Reihe von Aufführungen des Münchner Filmmuseums.
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Der “Jobo GigaVu extreme” ist ein mobiler Bilderspeicher für Profis. Ein 3,7-Zoll-Bildschirm mit Histogramm/Spitzlichtanzeige, Wifi-Funktionalität und das Zusammenspiel mit Jobos Foto-GPS heben den Kartenleser/HD-Speicher von der Masse ab.

Schnelle Bildertanks, auf die man unterwegs auf Knopfdruck den Inhalt seiner Speicherkarten verschieben kann, gibts inzwischen wie Sand am Meer. Mit dem Giga Vu extreme präsentiert die Deutsche Jobo jetzt aber weit mehr als eine Festplatte mit integriertem Kartenleser.
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Eine Dose weisser Sprayfarbe, ein alter Regenschirm, ein Mikrofon- oder sonstiger Ständer und ein billiger Blitz – fertig ist die Schirm-Blitzanlage.

Bei einem Kunden, der für viel Geld Porträts von seiner Tochter bestellt hat, würde ich mit dieser Ausrüstung nicht unbedingt auftauchen wollen. Aber für den Heim- und Familiengebrauch reicht ja wohl, was Keith Alan K von Shuttertalk am Wochenende als Schirmblitz-Anlage zusammengebastelt hat:
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Der aktuelle Preisverleihungs-Marathon geht noch weiter: Am Montag, 15. Oktober, werden in New York die International Photography Awards verliehen – sozusagen die Nobelpreise oder vielleicht auch die Oscars für Profi- wie für Amateurfotografen.

Gewinner 2007 Nonprofessionals, Kategorie People:
Larry Louie, Edmonton, Kanada: Woman of Tibet
Fast alle Preisträger in den vielen Kategorien von Architektur bis zur Fine Art stehen fest und können mit ihren Arbeiten auf der Website von Photography Award angeschaut werden.
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Google wird in seiner fotografischen 3D-Ansicht der Strassen Europas (Streetview) Passanten aus rechtlichen Gründen unkenntlich machen. Das verlangen die hiesigen Gesetze.

Screenshot Google Streetview
Die Frage taucht immer wieder auf: Darf man fremde Leute auf offener Strasse fotografieren? Man darf – solange die Bilder ausschliesslich privaten Zwecken dienen. Für die kommerzielle Verwendung hingegen ist in der EU die schriftliche Einwilligung der Betroffenen nötig.
Das schafft Probleme für Google. Deren 3D-Fotoansicht der Strassen grosser Städte in den Google Maps namens “Streetview” sind voll von Passanten, die unwissentlich von den Kamerafahrzeugen fotografiert wurden. Längst gibts im Netz ganze Sammlungen der peinlichsten Aufnahmen aus Streetview.
In Europa werde das nicht passieren, garantiert Google jetzt.
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Kompaktkameras mit ihren Videofunktionen sind dem ernsthaften Fotografen meist ein Greuel. Doch manchmal kann es sinnvoll sein, aus einer Fotoreihe ein Video zu machen. Wie geht das?

Wolken am Nachmittag… (Bild: W.D.Roth)
Wenn man mit seiner Kamera Serienbilder gemacht hat, kann man diese anschließend in einem Bildbetrachter wie ACDSee mit der Funktion “Diashow” ansehen, um einen Zeitrafferfilm zu erzeugen. Weitergeben kann man so eine Diashow jedoch nicht vernünftig.
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Der Russische Kulturminister Alexander Sokolow hat 17 Werke russischer Künstler aus einer Ausstellung in Paris verbannt, darunter eine Fotografie der sibirischen “Blue Noses”, die zwei küssende russische Polizisten zeigt.

Noch mehr Zensur, diesmal von gewohnt offizieller russischer Seite: Dass die Regierung Putin weder Spass noch Kunst versteht, hat sie bereits eindrücklich unter Beweis gestellt.
Jetzt zeigt sie zudem, dass sie keine Ahnung hat, wie PR funktioniert. Jedenfalls, wenn es dem russischen Kulturminister Alexander Sokolow mit seiner Zensuraktion tatsächlich darum gehen sollte, der Weltöffentlichkeit die insgesamt 17 aus einer Ausstellung in Paris “zurückgezogenen” Werke vorzuenthalten. Mehr Aufsehen könnte er den Arbeiten, allen voran den “küssenden Polizisten – eine epoche der Nachsicht” der sibirischen Künstlergruppe “Blue Noses”, kaum bescheren.
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Viele Bridge-Kameras haben eine zeitgesteuerte Serienbild-Funktion, um beispielsweise das Erblühen einer Blume aufnehmen zu können. Eine interessante Funktion mit Tücken.

Ein Herbsttag, später Nachmittag… (Bild: W.D.Roth)
Bei Bridge-Kameras findet sich mitunter eine Funktion im Menü, mit der man beispielsweise alle 1 bis 99 Minuten ein Foto machen kann, und davon dann wiederum bis zu 99 Stück. Stellt man einen Rhythmus von 15 Minuten ein, kann man so 24 Stunden aufnehmen – einen ganzen Tag von Mitternacht bis Mitternacht.
Tückisch kann dabei so einiges sein. Zunächst einmal saufen manche jener Kameras wie die Löcher, die von mir benutzte Minolta 7Hi zeigte beispielsweise eigentlich ständig eine Batteriewarnung. Diese 24 Stunden aus einem Batteriesatz zu betreiben, klingt anspruchsvoll. Doch dieses Problem stellte sich als harmlos heraus: Der Akkusatz hielt!
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