Asako Narahashi:
Japan aus dem Wasser

Aus dem Wasser – im Stehen halb, im Schwimmen schon – fotografierte Asako Narahashi Japan und seine Wahrzeichen. Ihre Bilder sind in Köln zu sehen.

Asako Narahashi: Kawaguchiko, 2003

Asako Narahashi: Kawaguchiko, 2003

Asako Narahashi fühlt sich “half awake and half asleep in the water” – also halb wach und halb schlafend (so lautet auch der Ausstellungstitel). Das beschreibt zugleich angenehme Schwebe-Gefühle im Wasser und die Gefahren und Gewalten, die davon ausgehen können. » weiterlesen

24 Stunden:
Fluchtpunkte und weite Winkel

New York, USA; Scheveningen, Holland; Gaza, Israel; Frisco, Colorado, USA; Houston, Texas. (Bilder Keystone)

New York, USA; Scheveningen, Holland; Gaza, Israel; Frisco, Colorado, USA; Houston, Texas. (Bilder Keystone)

Mit einem Tele lassen sich Dinge zusammenziehen und dichter, lebhafter machen. Mit dem Weitwinkel und / oder einer kleinen Blende lassen sie sich strecken und furchteinflössend weit, einsam und leer machen.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Perspektive und Standort:
Nicht die erstbeste

Eine gute Perspektive ist nicht unbedingt großartig, und eine großartige Perspektive ist nicht unbedingt die erste Perspektive, die man findet.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Berger). - Canon EOS 20D - 3.2s - f/16 - ISO 200 - 28mm

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Berger). - Canon EOS 20D - 3.2s - f/16 - ISO 200 - 28mm

Kommentar des Fotografen:

Die Aufnahme wurde gegen 23:00 Uhr in der berühmeten Einkaufsmeile Ra Rambla in Barcelona aufgenommen. Da ich leider kein Stativ zur Hand hatte, wurde die Kamera kurzerhand auf die Gehsteigkante aufgelegt. Anfängliche Befürchtungen, der Gehsteig würde zu wuchtig und zentral erscheinen, wurden bei genauerer Betrachtung am PC-Monitor zerstreut. Das Zusammenlaufen der roten Lichtspuren in einem Fluchtpunkt gibt der Aufnahme einen futuristischen Einschlag, gegenübergestellt die Statik der Leuchtreklametafel.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Michael Berger:

Obwohl dieses Foto etwas außerirdisch anmutet, sind es bloß ein paar Autos oder Fahrräder, die vorbeifahren. Der Trick ist, die Blende lang genug offen zu lassen – in diesem Fall 3,2 Sekunden – damit die Autos durch das Bild passieren können und ihre Lichter Muster und Formen bilden.

Weil der Fotograf kein Stativ dabei hatte, hat er seine Kamera auf den Bordstein gesetzt. So etwas passiert häufig:

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24 Stunden:
Linien und Farben

Madrid, Spanien; Lourdes, Frankreich; Houston, Texas, USA; Peking, China; Berlin, Deutschland. (Bilder Keystone)

Madrid, Spanien; Lourdes, Frankreich; Houston, Texas, USA; Peking, China; Berlin, Deutschland. (Bilder Keystone)

In der Fotografie dreht sich alles um zwei Dinge: Blende und Verschlusszeit. Zumindest technisch. Optisch dreht sich fast alles um zwei andere Dinge: Linien und Farben.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.


Fotomuseum Winterthur:
Fotografische Begierde

Darkside – Fotografische Begierde und fotografierte Sexualität, so lautet der Titel der aktuellen Ausstellung im Fotomuseum Winterthur.

Hannah Collins: Sex II, 1992

Hannah Collins: Sex II, 1992

Das Ausstellungs- und Buchprojekt Darkside will die Fotografie als Darstellungsinstrument und als wichtigen visuellen Katalysator von Sexualität diskutieren. Werke von rund 150 Fotografinnen und Fotografen werden im Fotomuseum gezeigt.

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24 Stunden:
Schlicht ist Trumpf

Rom, Italien; Jerusalem, Israel; Weltraum; Magny-Cours, Frankreich. Bildgalerie (Fotos Keystone)

Rom, Italien; Jerusalem, Israel; Weltraum; Magny-Cours, Frankreich. Bildgalerie (Fotos Keystone)

Wie wenig es für ein gutes Bild braucht: Eine Schnelle Bewegung des Zooms, ein extremer Kontrast, eine grosse Distanz zum Motiv oder ein paar Lichter und eine untergehende Sonne…

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

In eigener Sache:
Kleine Hürden

Wir freuen uns über Eure Rückmeldungen zu unserm Redesign. Einige Irritationen sind erkannt und werden bald behoben.

Besten Dank allen, die uns auf kleine Unebenheiten im Redesign oder andere Mängel nach unserem Neustart aufmerksam gemacht haben (der mich so auf Trab gehalten hat, dass es heute nicht für die “24 Stunden” reichte).

Ein paar Bemerkungen: Die bisweilen fehlende Rückmeldung im Feedback-Formular ist auf die technische Lösung mit einem Rahmen für das Formular zurückzuführen. Ich habe versucht, das Problem mit einem Hausmittelchen zu beheben (die Meldung wird jetzt alle fünf Zeilen wiederholt und sollte so für alle sichtbar bleiben). Selbstredend werden Doppeleingaben, die eindeutig nicht beabsichtigt waren, nicht durch Komplettlöschung bestraft (aber eine der beiden Eingaben entfernen wir vor der Verlosung, einverstanden?).

Die kaum sichtbare farbliche Abhebung der Links in den Texten ist zwar Absicht (dies ist ein bildlastiges Blog, und wir wollen die Fotos nicht mit – beispielsweise – knallgelben Links konkurrenzieren):

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Getty-Stipendien:
Fotografie mit Engagement

Unbedingt einen Blick wert – die diesjährigen Gewinner der Getty Images-Stipendien für redaktionelle Fotografie: Lynsey Addario, David Gillanders und Eugene Richards.

Lynsey Addario – aus dem Projekt 'Darfur' (Courtesy Lynsey Addario)

Lynsey Addario – aus dem Projekt 'Darfur' (Courtesy Lynsey Addario)

Die Arbeiten der Gewinner 2008 wurden unter 153 Bewerbern aus 26 Ländern ausgewählt. Lynsey Addario, David Gillanders und Eugene Richards erhalten eine finanzielle Unterstützung von jeweils 20.000 US-Dollar. Dazu unterstützen sie Fotoredakteure von Getty Images intensiv bei der Verwirklichung ihrer Projekte politisch und sozial engagierter Fotografie. Über die Zusammenarbeit von Getty, einer der führenden Bildagenturen der Welt, mit Flickr, hatte fokussiert.com kürzlich berichtet.

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FotoEspresso:
Mini-Studio im Selbstbau

Umsonst und interessant: Der FotoEspresso Ausgabe 2/2008 ist erschienen und kann als PDF bezogen werden.

Titel FotoEspresso 2/2008

Titel FotoEspresso 2/2008

Nicht alles muss der Hobbyfotograf sich teuer kaufen. Der aktuelle FotoEspresso zeigt Wege zum Selbstbau eines Ministudios, das mit einfachen “Zutaten” und vergleichweise wenig Geld zu verwirklichen ist.

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In der Wiese:
Das letzte Quäntchen

Wenn Du Dir die Mühe machst, schöne Fotos zu planen und aufzunehmen, geh noch einen Schritt weiter und versuche, der Perfektion so nahe wie möglich zu kommen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Robert Kneschke).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Robert Kneschke).

Kommentar des Fotografen:

Das Foto entstand mit einem entfesselten Canon Speedlight 580 II und kleiner Softbox bei bewölktem Abendhimmel.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Robert Kneschke:

In gewisser Weise ist dies ein schönes, visuell ansprechendes Foto. Es hat interessante, wenn auch etwas unrealistische Farben, zeigt eine attraktive Frau in völliger Entspannung und bildet einen Moment ab, zu dem wahrscheinlich die meisten von uns einen Bezug herstellen können.

Der Fotograf hat mit Hilfe dieser Elemente, der Komposition und der Beleuchtung, eine sehr intensive, beruhigende, frische Atmosphäre mit einer guten Note Freiheit geschaffen.

Darum muss ich fragen:

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